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Nicole Anger

zuständig für Kinder- und Jugendpolitik, Gesundheitspolitik, Politik für Menschen mit Beeinträchtigung

Biografie 

 

Ausbildung, beruflicher Werdegang

geboren am 15. August 1976 in Magdeburg

Polytechnische Oberschule Hubert Materlik und Geschwister Scholl Gymnasium in Magdeburg, Abitur 1995

1995-2002 Studium der Pädagogik, Psychologie und Anglistik an der Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg, Abschluss Magistra Artium

1996 -1997 Bath College of Higher Education, Auslandsstudium in Bath, Großbritannien

2010-2013 Fernstudium Fachjournalismus, Berlin, Abschluss Journalistin (FJS)

 
2003 bis 2004 Projektassistentin bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung GmbH, Regionalstelle Sachsen-Anhalt
 
2004 bis 2008 Fachbereichs- und Projektleiterin für Jugendinformation und Jugendbeteiligung bei der Landesvereinigung kultureller Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V.
 
2008 bis 2016 Geschäftsführerin des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V.

seit 2017  Referentin für frühkindliche Bildung und Jugendhilfe beim Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Sachsen-Anhalt (ruhend)


Politische und gesellschaftliche Funktionen

2017 –  Mitglied des Stadtvorstandes DIE LINKE Magdeburg

2019 –  Sachkundige Einwohnerin im  Ausschuss für Familie und Gleichstellung für die Fraktion DIE LINKE in der Landeshauptstadt Magdeburg

seit 2021 Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt

seit 2021 Sprecherin für Kinder- und Jugenpolitik, Gesundheitspolitik und Politik für Menschen mit Beeinträchtigung der Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt


Ehrenamt

seit 2008 Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

seit 2016 Mitinitiatorin "frauen.politisch.stark"

seit 2016 Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)

seit 2018 Mitglied bei "Miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e. V."

seit 2019 Mitglied bei "Aktion Musik e. V. - Musik- und Medienzentrum Gröninger Bad" (Vorstandsvorsitzende seit 2020)

seit 2020 Mitglied in der "Deutsch-Japanischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt e. V.

 

Über mich

Ich wurde 1976 in Magdeburg geboren und wuchs im Stadtteil Reform auf. Nach der Schulzeit studierte ich in meiner Heimatstadt an der Otto-von-Guericke Universität Pädagogik, Psychologie und Anglistik (M.A.). Während der Studienzeit hatte ich die Chance, zwei Semester in Bath/Großbritannien zu verbringen. Eine erfahrungsreiche Zeit, die mich bis heute prägt. Zurückgekehrt nach Magdeburg zog ich noch während meines Studiums nach Stadtfeld Ost, der Stadtteil, in dem ich noch immer – mittlerweile mit meiner Patchworkfamilie und einem roten Kater - wohne. Kurz nach dem Ende meines Studiums kam meine Tochter im Jahr 2002 zur Welt. Dies stellte mich vor besondere Herausforderungen. Als junge Mutter musste ich feststellen, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht immer ganz leicht ist und viele Hürden zu überwinden sind. Nachdem mir dann der berufliche Einstieg - zunächst mit befristeten Arbeitsverträgen - gelang, konnte ich wertvolle Erfahrungen im Bereich der Jugendinformation und Jugendbeteiligung bei der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt sammeln. Während dieser Zeit entwickelte ich mein Interesse für Medien und schloss ein Fernstudium im Bereich Journalismus ab. 2008 wollte ich mein berufliches Engagement für junge Menschen noch stärker ausbauen und wurde Geschäftsführerin beim Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt. Seitdem begleiten mich tagtäglich die Lebenssituationen von jungen Menschen und ihren Familien. Ihnen eine Stimme zu sein, leitet mich in meinem Engagement. Das Feld der Kinder- und Jugendhilfe ist ein sehr großes. Um möglichst allen jungen Menschen einen gelingenden Start ins Leben zu gestalten, dabei Hürden und Barrieren abzubauen, Nachteile auszugleichen, wechselte ich 2017 als Referentin für frühkindliche Bildung und Jugendhilfe zum Paritätischen Landesverband. Hier fand ich erneut ein Arbeitsfeld, in dem ich viel bewegen kann. Durch dieses berufliche Engagement wurde ich vor 12 Jahren auch in den Landesjugendhilfeausschuss berufen, welchem ich 2016 – 2021 vorsitzen durfte. Leitend bei allem, was ich tu, ist für mich immer der Abbau von sozialer Ungerechtigkeit hin zu einer echten Chancengerechtigkeit für alle. Der Beginn meines politischen Engagements lässt sich nicht auf einen bestimmten Tag datieren. Schon früh habe ich Verantwortung für andere übernommen, mich eingesetzt und Menschen unterstützt. Nachdem ich der Partei DIE LINKE schon lange eng verbunden war, bin ich 2017 eingetreten. Dies war für mich ein konsequenter Schritt. Und es gibt weitere Engagements, die mir wichtig sind. So bin ich als Kassenprüferin bei Miteinander e.V. aktiv und auch die Vereinsvorsitzende von Aktion Musik e.V. – Träger des Musik- und Medienzentrums Gröninger Bad. Daneben bin ich noch Mitglied im VVN-BdA, in der GEW und in der Deutsch-Japanischen-Gesellschaft. Und gemeinsam mit drei anderen engagierten Frauen habe ich die Initiative frauen.politisch.stark gestartet. Gerade in der Gleichstellung der Frau ist noch viel zu tun. Daher engagiere ich mich auch aktiv als sachkundige Einwohnerin im Ausschuss für Familie und Gleichstellung für unsere Stadtratsfraktion in Magdeburg. Erholung und Entspannung finde ich beim Reisen – Kurztrip als auch ausgiebige Urlaube - beim Lesen und auch beim Fotografieren. Und seit einiger Zeit habe ich auch Spaß am Buddeln, Pflanzen und Ernten in unserem Schrebergarten.

Reden, Erklärungen und Texte von Nicole Anger

Angekündigte 2-G-Regel für Jugendliche unter 18 Jahren verschärft soziale Ausgrenzung

Mit der am 14. September in Kraft getretenen veränderten Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus kündigt die Sozialministerin an, dass man in etwa sechs bis acht Wochen auch die sogenannte 2-G-Regel für Kinder zwischen 12 und unter 18 Jahren einführen will. Dazu erklärt Nicole Anger, kinder- und jugendpolitische sowie gesundheitspolitische... Weiterlesen


Schulprofile werden Opfer des Mangels – Schmalhans wird Küchenmeister

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