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Seniorinnen und Senioren in Sachsen-Anhalt brauchen höhere Renten

Zu den aktuellen Rentenentwicklungen in Sachsen-Anhalt und einer parlamentarischen Anfrage im Bundestag sagt Eva von Angern, Fraktionsvorsitzende:

„Im Osten ist die gesetzliche Rente für viele die einzige Einkommensquelle. Für immer mehr Menschen reicht die Rente nicht zum Leben. Den Rentnerinnen und Rentnern muss endlich mehr Geld zugestanden werden. Nach 45 Jahren Arbeit erhalten Senioren in Sachsen-Anhalt bundesweit die zweitniedrigsten Renten. Männer erhalten monatlich rund 300 Euro weniger als westdeutsche Rentner. Zudem erhält nach 45 Beitragsjahren nur eine knappe Mehrheit mehr als 1.450 Euro Rente im Monat – das entspricht in etwa der Armutsrisikoschwelle.

Die Linke macht sich für eine solidarische Mindestrente in Höhe von 1.400 Euro stark. Außerdem brauchen wir die Erhöhung des Mindestlohns. Wer heute zu Niedriglöhnen arbeitet, fällt im Alter in Armut. Das darf nicht sein. Das Rentenniveau muss auf 53 Prozent angehoben statt gesenkt werden. Alle müssen in eine gemeinsame, gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, auch Beamte, Abgeordnete sowie Selbstständige. Eine abschlagsfreie Rente mit 45 Beitragsjahren muss weiterhin möglich sein!“

Hier finden Sie die entsprechende Anfrage von unserem Bundestagsabgeordneten Dietmar Bartsch.

 

Magdeburg, 6. Juli 2026

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