Unsere Januar-Initiativen

Schulze greift Sozialstaat an - Kein Zwangsdienst für die sozial Schwächsten!
Am 16. Januar 2026 sprach sich Wirtschaftsminister Sven Schulze in bundesweiten Zeitungen für eine Dienstpflicht für Sozialhilfeempfänger aus, auch in Form unentgeltlicher Arbeit. Die Bürgergeldreform reiche aus seiner Sicht nicht aus. Kritiker sehen darin einen Angriff auf das Gemeinwesen sowie eine weitere Stigmatisierung Leistungsbeziehender.

Multiprofessionelle Teams stärken - gebündelte Unterstützungsstrukturen in Schulen prü- fen, weiterentwickeln und umsetzen
Viele Kinder und Jugendliche in Sachsen-Anhalt sind durch soziale, gesundheitliche und psychosoziale Belastungen beeinträchtigt, was den Schulalltag stark beeinflusst. Bestehende Unterstützungsstrukturen an Schulen stoßen an Grenzen. Gebündelte, multiprofessionelle Teams sollen präventiv, koordiniert und dauerhaft helfen und von Projektformen in Regelsysteme überführt werden.

Gemeinsam statt Einsam: Runden Tisch und Strategie für sozialen Zusammenhalt initiieren
Das Einsamkeitsbarometer 2024 zeigt, dass Einsamkeit seit der Pandemie gesunken, aber höher als vor 2017 bleibt. Besonders betroffen sind Ältere, junge Erwachsene und Care-Leistende. Gefordert werden Landesdaten, ein Runder Tisch sowie eine Strategie mit Infrastrukturförderung, Prävention und kommunaler Unterstützung.

Zwangsräumungen verhindern, Strom- und Heizsperren verbieten, soziale Kälte stoppen!
Die Fraktion Die Linke warnt davor, Wohnen und Energie zum Luxus werden zu lassen, und sieht den Staat in der Pflicht der Daseinsvorsorge. 2024 stiegen Zwangsräumungen in Sachsen-Anhalt auf 1.322 Fälle. Wohnarmut nimmt zu, besonders bei jungen und älteren Menschen sowie Familien. Zudem werden Mieter durch fehlerhafte Nebenkostenpraxis belastet.

Sofortiger Abschiebestopp von Menschen in den Iran
Seit Ende Dezember 2025 geht das iranische Regime mit massiver Gewalt gegen landesweite Proteste vor. Berichtet wird von tausenden Toten, zahlreichen Verletzten und Verhaftungen. Mehrere Bundesländer haben Abschiebestopps erlassen. Auch Sachsen-Anhalt wird aufgefordert, einen zeitlich befristeten Abschiebestopp zu verhängen.
