Verlust von knapp 20.000 Schuss Munition muss schnell aufgeklärt werden
Zum Verlust von knapp 20.000 Schuss Munition aus einem Transport für die Bundeswehr in Burg sagt Andreas Henke, Mitglied im Innenausschuss des Landtags:
„Der Diebstahl von knapp 20.000 Schuss Munition aus einem Bundeswehr-Transport in Burg in der Nacht zum 25. November 2025 stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und muss dringend aufgeklärt werden. Das ist nicht der erste Fall von Diebstahl bei der Bundeswehr – schon 2014 verschwanden 34.881 Patronen aus der niedersächsischen Seedorf-Kaserne in ähnlicher Weise. Die Wiederholung desselben Fehlers elf Jahre später deutet auf ungelöste Defizite hin.
Deshalb hat Die Linke eine Anfrage im Bundestag sowie einen Antrag auf Selbstbefassung im Innenausschuss des Landtags eingereicht, um für Aufklärung in diesem Fall zu sorgen. Die Bundeswehr muss die Verantwortlichkeiten für die Ursachen, Fehler und geplante Verbesserungsmaßnahmen glaubwürdig benennen. Die Menschen in Sachsen-Anhalt brauchen verbindliche Antworten, nicht nur von der Landesregierung, sondern direkt von der betroffenen Institution. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Angriffen auf öffentliche Einrichtungen und die hochsensible, kritische Infrastruktur in Sachsen-Anhalt muss die Landesregierung hier für Klarheit sorgen.“
Magdeburg, 2. Dezember 2025

