„Spiegel“ auf Irrwegen – Werbung für gesichert Rechtsextreme stoppen
Der „Spiegel“ zeigt den AfD-Spitzenkandidat auf der aktuellen Titelseite des Magazins als „gefährlichsten Mann Deutschlands“ aus. Dazu sagt Eva von Angern:
„Wer einen Rechtsextremen auf das Titelblatt hebt, muss sich fragen lassen, ob hier die Inszenierung der journalistischen Sorgfaltspflicht vorgezogen wurde. Das Titelblatt ist ein Skandal, weil es eine Wahlkampfhilfe für die AfD ist. Das ist blanke Inszenierung und keine inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD. Der „Spiegel“ sollte umgehend handeln und die aktuelle Ausgabe aus dem Abverkauf zurückrufen.
Die beste Antwort auf die AfD ist keine Empörungsspirale, sondern vernünftige Politik. Die AfD hat keine Kompetenzen, ihr Wahlprogramm strotzt voller Lügen, rechts- und menschrechtsverletzender Vorschläge und ist ein haushalts- und finanzpolitisches Desaster. Die gefährlichsten Männer dieses Landes sind Attentäter, die in CSD-Paraden oder Weihnachtsmärkte fahren.
Die Linke hat mit ihrem Programm für das Land ein deutliches Zeichen gesetzt: Wir wollen einen Aufbruch für Sachsen-Anhalt, kostenfreie Kitas und Schulen in allen Regionen, funktionierende Krankenhäuser und Gesundheitszentren in allen Landkreisen, besseren Bus- und Bahnverkehr. Unser Wahlprogramm ist durch die Forderung einer Vermögenssteuer gegenfinanziert. Wir wollen, dass niemand mehr Angst vor der nächsten Mieterhöhung haben muss, Beschäftigte von ihrer Arbeit leben können und öffentliche Daseinsvorsorge funktioniert.“
Magdeburg, 15. August 2026

