Skandal um AfD-Abgeordneten Schmidt – Macht- und Geheimdienstverflechtungen der AfD sind gewaltig

Zu den aktuellen Recherchen rund um den aus Sachsen-Anhalt stammenden AfD-Bundestagabgeordneten Jan Wenzel Schmidt und seinen Verflechtungen mit dem verurteilen, chinesischen Spion Jian Guo sagt Thomas Lippmann, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Landtag:

„Mit großer Besorgnis nimmt Die Linke die aktuellen Recherchen rund um den AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt zur Kenntnis. Die Vorwürfe sind sehr schwerwiegend. Es geht den Missbrauch seines Mandats als Bundestagsabgeordneter, um Mitarbeit und Verstrickung in geheimdienstliche Spionagetätigkeiten, das Führen von sogenannten Briefkastenfirmen sowie den Handel mit dubiosen Diamantenherstellern aus China.

Diese Affäre ist Ausdruck dessen, vor dem Die Linke schon lange warnt. Wenn politische Mandatsträger gleichzeitig in dubiose Geschäftsbeziehungen verflochten sind, verschwimmen die Grenzen zwischen öffentlichem Auftrag und Partikularinteressen. Die AfD ist ein Sammelbecken solcher abschreckender Fälle von offensichtlichen Mandatsmissbrauchs. Wenn ein nachgewiesener Spion in solche Konstrukte eingebunden ist, steht die demokratische Kontrolle auf dem Spiel. Das sind keine trivialen Geschäfte, sondern ein gewichtiger Skandal, der nicht unter den Tisch gekehrt werden darf. Die parlamentarischen Kontrollgremien in Bundes- und Landtag müssen sich mit diesen Recherchen beschäftigen und umgehend für Aufklärung sorgen.“

 

Magdeburg, 13. Oktober 2025