Sicherheit für Beschäftigte in der Automobilzuliefererindustrie – Standort Harzgerode nicht aufgeben
Die Fraktion Die Linke will den Beschäftigten von Bohai Automotive Sicherheit für ihre Arbeitsplätze geben und hat deshalb einen entsprechenden Antrag zur Landtagssitzung eingereicht. Dazu beton Wulf Gallert, wirtschaftspolitischer Sprecher:
„Der Standort Harzgerode ist als Zulieferer für die Automobilindustrie von struktureller Bedeutung für die gesamte Region und hat in der Vergangenheit, insbesondere für Volkswagen, eine wichtige Funktion erfüllt sowie maßgeblich zum Konzernergebnis beigetragen. Die Insolvenz von Bohai Automotive vor einem Jahr ist Ergebnis der Preispolitik des VW-Konzerns.
Die Landesregierung muss alles daransetzen, in Zusammenarbeit mit den Landesregierungen Thüringens und Niedersachsens sowie der Bundesregierung, eine Lösung für diesen Standort zu finden. Die Landesregierung muss sich dafür einsetzen, die angekündigte Entscheidung von VW rückgängig zu machen. Für den Fall, dass VW bei seiner Entscheidung bleibt, muss die Landesregierung, zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit, eine Auffanggesellschaft initiieren, mit deren Hilfe Zeit gewonnen werden kann, neue Auftraggeber zu finden.“
Magdeburg, 6. Mai 2026

