Rechte Gewalt bleibt auf alarmierend hohem Niveau – konsequenter Schutz für Betroffene und klare Haltung gegen Hass
Zur Vorstellung der Jahresbilanz der Mobilen Opferberatung erklärt Wulf Gallert, migrationspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke:
„Die aktuellen Zahlen der Mobilen Opferberatung für das Jahr 2025 zeigen deutlich: Rechte, rassistische, antisemitische und queerfeindliche Gewalt bleibt in Sachsen-Anhalt ein massives Problem. Die dokumentierten Angriffe treffen Menschen, weil sie als fremd, jüdisch, queer, wohnungslos oder politisch unerwünscht markiert werden. Das ist ein Angriff auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Besonders alarmierend ist, dass sich menschenfeindliche Einstellungen weiter verfestigen. Wie die Debatte um pauschale Rückkehrforderungen gegen syrische Geflüchtete zeigt, stehen sowohl AfD als auch die CDU unter Merz für eine migrationsfeindliche Haltung. Diese verschärft das Klima, in dem solche Taten möglich werden. Die Landesregierung darf sich mit diesem Zustand nicht abfinden.
Wir brauchen endlich einen konsequenten Schutz für Betroffene rechter Gewalt, eine dauerhafte und auskömmliche Finanzierung der Beratungs- und Unterstützungsstrukturen sowie mehr Prävention und politische Bildung. Die Linke stellt sich klar gegen den Rechtsruck und gegen jede Form von Hass und Ausgrenzung.“
Magdeburg, 27. April 2025

