Missmanagement der DB Cargo kostet hunderte Arbeitsplätze – Linke fordert Kündigungsschutz für Angestellte und Politik pro Schiene
Die angekündigte, weitere Streichung von Arbeitsplätzen bei der DB Cargo in Sachsen-Anhalt muss verhindert werden. Dazu sagt Wulf Gallert für Die Fraktion Die Linke:
„Verantwortlich für die Probleme im Güterverkehrsbereich der Deutschen Bahn ist die mangelnde Konkurrenzfähigkeit der DB zum Transport auf der Straße und die daraus folgende Abgabe an private Konkurrenten. Es fehlt an einem klaren Bekenntnis pro Schiene. Für die betroffenen Beschäftigten bei DB Cargo muss sofort ein faires und transparentes Angebot erfolgen. Während die EVG in den Tarifverhandlungen mit der DB einen Kündigungsschutz vereinbaren konnte, fehle ein solcher im GDL-Tarif, was die Beschäftigten in Halle jetzt sehr hart trifft.
Deshalb sind sie jetzt als erste betroffen von der Abwicklung. Es zeigt sich jetzt schmerzhaft, wie wichtig Betriebsräte und Tarifverträge mit Kündigungsschutz sind. Bereits im vergangenen Jahr hatte DB Cargo Stellewerke im Land geschlossen. Die erst vor einigen Jahren eröffnete und mit vielen Millionen Euro geförderte moderne Zugbindungsanlage in Halle künftig nur noch als nachrangige Rangieranlage zu nutzen, zeigt den Irrweg der DB-Cargo, der umgehend beendet werden muss.“
Magdeburg, 20. Februar 2026

