Zum Hauptinhalt springen

Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss sind falsch – Kindergrundsicherung jetzt!

Zu den geplanten Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss sagt Eva von Angern, Fraktionsvorsitzende:

„Die Bundesfamilienministerin Prien hat angekündigt, den staatlichen Unterhaltsvorschuss für Kinder nur noch bis zum 16. Geburtstag zu zahlen. Diese eiskalte Kürzungspolitik auf dem Rücken der Kinder und Jugendlichen ist absolut nicht hinnehmbar. Wir kritisieren die Bundesfamilienministerin für diesen unsozialen Vorschlag scharf. Die Bundesregierung beweist damit, dass sie immer noch tiefer sinken kann. Nach Kürzungen beim Elterngeld und der Streichung des Kindersofortzuschlags für armutsbetroffene Familien holt die Regierung zum nächsten Tiefschlag für Alleinerziehende und ihre Kinder aus.

Wir erwarten von der SPD in Sachsen-Anhalt, dass sie es der SPD Mecklenburg-Vorpommern gleichmacht und diesen Kürzungsplänen deutlich widerspricht – so wie es die rot-rote Regierung in Mecklenburg-Vorpommern tut. Während die SPD auf Bundesebene Woche für Woche jede Kürzungsrunde mitträgt, hört man aus Sachsen-Anhalt sehr wenig von der SPD, die das soziale in ihrem Namen offenbar immer mehr vergisst.

In diesen Zeiten, wo die Kosten für Lebensmittel, Kleidung und Lernmaterialien immer teurer werden, werden Jugendliche einmal mehr von der Regierung alleine gelassen. Dagegen macht Die Linke mobil. Wir fordern eine Kindergrundsicherung auf Bundesebene – jetzt!“

 

Magdeburg, 13. Juli 2026

Zurück zum Kopf der Seite