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Essstörungen eindämmen – mehr Prävention und psychotherapeutische Beratungen ermöglichen

Über 10.000 Menschen in Sachsen-Anhalt leiden an einer Essstörung. Dazu betont Eva von Angern, Fraktionsvorsitzende:

„Neue Zahlen zeigen, dass aktuell über 12.000 Diagnosen von Essstörungen in Sachsen-Anhalt zu verzeichnen sind. Über 30 Prozent aller Erkrankten sind dabei unter 21 Jahre alt. Jährlich kommen rund 1.000 weitere Diagnosen von Essstörungen dazu. Besonders Mädchen berichten häufiger über eine schlechte psychische Gesundheit. Sachsen-Anhalts Versorgungsstruktur ist für die wachsende Zahl an Erkrankungen unzureichend. Gerade im ländlichen Raum wird der Mangel an Fachärzten sowie Psychotherapeuten immer größer. 

Was jetzt getan werden muss: Kinder und Jugendliche brauchen mehr Aufklärung und Prävention in Bezug auf Essstörungen. Viele Social-Media-Trends fördern Körperbilder, die nicht gesund sind und Essstörungen fördern. Hier muss das Land besser aufklären.

Gesundes und kostenfreies Mittagessen in Kitas und Schulen sind elementar, um Essstörungen präventiv zu begegnen. Dazu gehören mehr Schulpsychologen. Die aktuelle, stark umstrittene Kürzung der Bundesregierung bei den Honoraren für Psychotherapeuten ist genau der falsche Weg. Wir brauchen in Sachsen-Anhalt einen schnelleren Zugang zu Therapeuten und Psychologen, hier muss die Gesundheitsministerin endlich aktiv werden.“

Zur entsprechenden Anfrage der Fraktion Die Linke: https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp8/drs/d7345dak.pdf

 

Magdeburg, 20. August 2026

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