CSDs in Sachsen-Anhalt sind vielfältig und müssen geschützt werden
Die CSD-Saison 2025 ist in Sachsen-Anhalt weitestgehend störungsfrei verlaufen. Auffällig ist jedoch die Mobilisierung extrem rechter Verbände gegen Teilnehmende des Christopher Street Days. Dazu betont die Fraktionsvorsitzende und gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Eva von Angern:
„Es ist ein gutes Zeichen, dass die CSDs im letzten Jahr überwiegend störungsfrei verlaufen sind. Das zeigt, wie sicher unsere Städte und Gemeinden sind. Hierfür ist eine gute Polizeiarbeit unerlässlich. Die Antwort der Innenministerin zeigt aber auch, dass CSDs als Orte der Liebe nicht frei von Vorkommnissen sind. Gegen jeden CSD wird von der extrem rechten Szene mobilisiert. Diese Gegenproteste sind kleiner, aber dafür nicht harmloser. Im Rahmen der CSDs kommt es immer wieder zu gezielten Störaktionen, Beleidigungen oder auch körperlichen Angriffen. Wir sehen dadurch, wie sich Einzelpersonen gegen die freiheitliche Lebensbestimmung Vieler wenden – das sollte uns Sorge bereiten.
Das Tragen verfassungsfeindlicher Symbole, das Zeigen des "Hitler-Grußes" oder gar das Mitführen von Waffen sind gezielte Angriffe auf unsere Demokratie und unsere freiheitliche Lebensordnung. Wer CSDs attackiert, greift auch Grundrechte an. Daher setzt sich meine Fraktion für einen besseren Schutz von CSDs sowie eine konsequente Bekämpfung des Rechtsextremismus ein!“
Magdeburg, 19. Januar 2026

