Bei der Wahl eines AfD-Kandidaten gilt nur ein „Nein“
Zu dem geplanten Vorgehen der CDU-Fraktion, bei einer möglichen MP-Wahl von Siegmund den Plenarsaal zu verlassen, sagt Eva von Angern, Fraktionsvorsitzende:
„Das heute angekündigte Vorgehen der CDU zeigt, wie groß die Not und vor allen Dingen das Misstrauen innerhalb der CDU sind. Wer sich einer historischen Wahl eines gesichert rechtsextremen Kandidaten entzieht, hat im Sozialkundeunterricht wohl nicht zugehört. Bei der Wahl eines AfD-Kandidaten muss es ganz klar „Nein“ heißen. Den Saal verlassen zu wollen, zeigt die Hilflosigkeit der CDU. Wenn es in der Demokratie brenzlig wird, rennt man nicht einfach weg. Die CDU macht deutlich: Sie ist kein Garant für den Schutz vor der AfD in Sachsen-Anhalt und wird es auch in Zukunft nicht sein.“
Magdeburg, 13. Oktober 2026

