AfD steht für Vetternwirtschaft – Überkreuzbeschäftigungen verbieten
Die AfD verstrickt sich in Vetternwirtschaft und belastet sich dabei gegenseitig. Dazu betont Jan van Aken, Mitglied des Bundestags und Parteivorsitzender Die Linke:
„Wenn korrupte AfD-Funktionäre im ganzen Land ihre Familienmitglieder mit Parteijobs versorgen, dann ist das schlimmste Clankriminalität. Wenn das in so vielen Landesverbänden der Fall ist, dann steckt da System dahinter – und dieses System muss aufgedeckt werden, auch auf Bundesebene. Ich fordere deshalb, dass neben den Landtagen auch der Bundestag die Arbeitsverträge der AfD-MdBs und ihrer Mitarbeitenden auf Familienverhältnisse hin untersucht. Wenn Verwandte angestellt wurden, müssen diese entlassen werden. Die AfD-Fraktion muss die veruntreuten Gelder der Mitarbeiter-Pauschale sofort an den Staat zurückzahlen.
Wir fordern außerdem die Bundestagsverwaltung dazu auf, die Aufträge zu untersuchen, die die AfD-Fraktion an externe Dienstleister vergeben hat – und zwar daraufhin, ob da auch Verwandte dabei sind, die sich das Ganze fürstlich haben vergüten lassen.“
Eva von Angern, Fraktionsvorsitzende Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt, betont:
„Was wir hier erleben, ist kein Einzelfall und kein Versehen. Die AfD nutzt seit Jahren eine moralisch zutiefst verwerfliche Vetternwirtschaft aus. Diese Vetternwirtschaft muss jetzt schnell beendet werden. Die rechtsextreme AfD nutzt Bundestag und Landtage, um mit öffentlichen Geldern parteiinterne Netzwerke und Klüngeleien zu pflegen. Das ist genau das Gegenteil davon, was die AfD sonst propagiert. Es darf nicht sein, dass Steuergelder zur Versorgung von Verwandten oder zur Verschleierung von Interessenskonflikten genutzt werden. Überkreuzbeschäftigungen müssen in allen Landtagen verboten werden. Wir brauchen lückenlose Aufklärung und klare gesetzliche Regeln, damit Vetternwirtschaft und verdeckte Begünstigungen in Parlamenten endlich konsequent unterbunden werden.“
Magdeburg, 12. Februar 2026

