Katastrophenschutz braucht mehr Konzept – Landesregierung muss liefern
Andreas Henke, Sprecher der Fraktion Die Linke für Katastrophenschutz, betont angesichts der regional sehr unterschiedlichen Verteilung von Katastrophenschutz-Leuchttürmen:
„Der jährlich stattfindende Alarm-Tag ist ein wichtiges Zeichen für die Sicherheit der Menschen. Aber einmal im Jahr den Alarm zu testen, reicht nicht aus. Die Landesregierung muss sich besser um den Katastrophenschutz im Land kümmern. Dazu gehört die flächendecke Konzeptionierung von Katastrophenschutz-Leuchttürmen. Die ungleiche Verteilung der Katastrophenschutz-Leuchttürme im Land zeigt, dass es vor Ort Probleme bei der Konzeption und Umsetzung gibt. Die Innenministerin als oberste Behörde für den Katastrophenschutz ist hier in der Pflicht, ihre Arbeit zu verbessern. Sachsen-Anhalt muss im Katastrophenschutz endlich besser aufgestellt werden, hier darf keine Zeit verloren gehen.“
Hintergrund:
Katastrophenschutz-Leuchttürme sind Anlaufstellen für die Bevölkerung in Krisensituationen. Katastrophenschutz-Leuchttürme sind mit Notstromversorgung ausgestattete Gebäude, sodass die nötigsten Hilfeleistungen vor Ort erbracht oder von dort aus organisiert werden können. Zumeist werden Feuerwehren oder Gemeindegebäude zu solchen Katastrophenschutz-Leuchttürme.
Zur entsprechenden parlamentarischen Anfrage von Andreas Henke.
Magdeburg, 15. September 2025

