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Tariferfolg der Beschäftigten der Nahrungsmittelindustrie ist starkes Signal – Arbeitskampf muss weitergehen

Zu den erfolgreichen Tarifabschlüssen in der Nahrungsmittelindustrie in Sachsen-Anhalt durch die Gewerkschaft NGG und die Beschäftigten sagt Wulf Gallert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke:

„Die Fraktion Die Linke gratuliert der NGG sowie den Beschäftigten der Lebensmittelbetriebe der Schwarz-Gruppe herzlich zum erfolgreichen Abschluss ihres Arbeitskampfes. Der erzielte Tarifabschluss ist das Ergebnis von Entschlossenheit, Solidarität und eines langen Atems der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft. Wer gemeinsam kämpft, kann bessere Arbeits- und Lebensbedingungen durchsetzen.

Von Beginn an hat Die Linke den Tarifkampf unterstützt. Wir haben das Thema mit einem Antrag im Landtag von Sachsen-Anhalt auf die Tagesordnung gesetzt und uns dort für eine Angleichung der Löhne und faire Tarifbedingungen eingesetzt. Gleichzeitig hat Die Linke die Demonstrationen der Beschäftigten eng begleitet und unterstützt. Gute Arbeit verdient gute Löhne – unabhängig davon, ob ein Betrieb in Ost- oder Westdeutschland liegt. Tarifflucht und niedrigere Löhne im Osten dürfen nicht zum Geschäftsmodell werden. Beschäftigte haben Anspruch auf eine faire Bezahlung und gleiche Wertschätzung für ihre Arbeit.

Doch viele Kolleginnen und Kollegen in anderen Betrieben wie bei Europas größter Brezelhersteller Ditsch, Burger Knäckebrot, Freiberger und beim Sekthersteller Rotkäppchen warten immer noch auf spürbare Lohnsteigerungen und eine Angleichung an das westdeutsche Tarifniveau. Ihnen gilt unsere uneingeschränkte Solidarität. Der Erfolg der Beschäftigten der Schwarz-Gruppe macht Mut. Diesen Rückenwind brauchen nun auch die Kolleginnen und Kollegen in den übrigen Betrieben der Branche. Die Linke wird ihren Kampf für Tarifgerechtigkeit und gute Arbeit konsequent weiter begleiten.“

 

Magdeburg, 17. Juli 2026

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