Guido Henke

zuständig für Miet- und Mobilitätspolitik, Mitglied im Ausschuss für Landesentwicklung und Verkehr und im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Biografie 


Ausbildung, beruflicher Werdegang

Geboren am 14. September 1964 in Haldensleben, konfessionslos, ledig

1983 Abitur

1983/86 Wehrdienst im MfS-Wachregiment

1986/90 Studium der Rechtswissenschaft, Dipl.-Jur.

1990/93 wiss. Mitarbeiter in den PDS-Fraktionen der Volkskammer, des Bundestages und des Sächsischen Landtages.

1993/99 Verbandsjurist Baugewerbe-Verband Sachsen-Anhalt

1999/2006 Hauptgeschäftsführer Baugewerbe-Verband Sachsen-Anhalt

2006-2016 Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Anhalt

2017 Stellv. Außenstellenleiter SALEG mbH (ruhend)

Seit Oktober 2017 erneut Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt


Politische und gesellschaftliche Funktionen

1986/90 Mitglied der SED

seit 2009 Mitglied DIE LINKE, Landesverband Sachsen-Anhalt 

seit 2009 Vorsitzender des Stadtrates Haldensleben, Mitglied im Bauausschuss

seit 2009 Aufsichtsratsmitglied der Stadtwerke Haldensleben GmbH

seit 2012 Beiratsmitglied im Kompetenzzentrum Stadtumbau bei der Sachsen-Anhaltinischen Landesentwicklungs-Gesellschaft mbH (SALEG) im Auftrage des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr

seit 2013 Fördermitglied im Förderverein der Jugendfeuerwehr Sachsen-Anhalt e.V.

seit 2014 Zweiter stellvertretender Kreistagsvorsitzender des Landkreises Börde

seit 2014 Mitglied im Eigenbetriebsausschuss Straßenbau- und Unterhaltung des Landkreises Börde

seit 2016 Mitglied im Kuratorium Neue Synagoge Magdeburg beim Kultusministerium (seit 04/2016 Ministerium für Bildung) des Landes Sachsen-Anhalt

seit 2016 Mitglied der Gesellschafterversammlung der Wohnungs-baugesellschaft Haldensleben mbH

Über mich

Als ich 2006 zur Landtagswahl aus einem Arbeitgeberverband heraus kandidierte, war das so nicht geplant, obwohl ich seit meinem Studienabschluss ständig politisch links unterwegs bin. Erst als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die PDS in der am 18. März 1990 gewählten Volkskammer, ab Oktober 1990 in unserer Bundestagsfraktion und ab 1991 als parlamentarischer Berater der sächsischen LL/PDS-Landtagsfraktion.

Als Verbandsjurist im gerade entstandenen Baugewerbe-Verband Sachsen-Anhalt beschritt ich zwei Jahre später mit PDS-Vergangenheit über Kontakte zur Landespolitik und zur Gewerkschaft ungewohnte Wege für diesen Arbeitgeberverband.

Was ich dort auf der Arbeitgeberseite vertreten habe, war nicht nur rückblickend mit linker Politik gut vereinbar, z.B. mit dem Mindestlohn im Baugewerbe seit 1997 und einem Vergabegesetz, das leider in der SPD-Regierungszeit nicht konsequent umgesetzt worden ist. Seit 1999 als Hauptgeschäftsführer tätig, konnten die Bauunternehmer meinen Grundgedanken „Billig bauen wird teuer“ genauso akzeptieren wie lohnabhängige Bauarbeiter.

Durch die Tätigkeit 2017 in der Landesentwicklungsgesellschaft SALEG mbH konnte ich einen neuen Blickwinkel auf den andauernden Sanierungs- und Entwicklungsbedarf in den Kommunen einnehmen: Wir brauchen langfristig öffentliche Finanzmittel als Voraussetzungen für gutes Personal und für die flächendeckende Daseinsvorsorge im Land, auch für auskömmlich kalkulierte Baupreise. Letztere sind auch Voraussetzungen für gute Entlohnungen qualifizierter Handwerker in den Betrieben. Das ist –auch als Stadtrat und Kreistagsmitglied- ein Baustein meiner linken Politik vor Ort.