AfD ehrt Kriegsverbrecher Putin – Rechtsextreme schaden Ansehen von Sachsen-Anhalt

Zur Teilnahme von drei AfD-Landtagsabgeordneten aus Sachsen-Anhalt an einer Festveranstaltung des russischen Botschafters zum Geburtstag von Wladimir Putin sagt Eva von Angern, Fraktionsvorsitzende:

„Die rechtsextreme AfD blamiert sich wieder einmal mit einer Huldigung des Kriegsverbrechers Wladimir Putin. Wenn Abgeordnete in der russischen Botschaft den Autokraten Putin hochleben lassen, ist das nicht nur geschmacklos, sondern gefährlich. Die AfD zeigt einmal mehr, wo ihre politische Heimat liegt – im extrem rechten und antidemokratischen Lager. Mit Blick auf die Landtagswahl im kommenden Jahr zeigt dieses Vorgehen, dass die AfD weiter an mehr Einfluss von Despoten wie Putin arbeitet. Dieser Einfluss von außen auf die Politik im Land muss strikt unterbunden werden, die Landesregierung muss hier für Aufklärung sorgen.

Während Russland einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, stellen sich AfD-Abgeordnete in den Dienst der russischen Propaganda. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer des Krieges und ein massiver Schaden für das Ansehen unseres Landes. Wer sich mit Putin solidarisiert, stellt sich gegen Freiheit, Menschenrechte und Frieden. Die Fraktion Die Linke will demokratische Kräfte in Sachsen-Anhalt stärken und geht entschieden gegen jede Form von Russland-Verherrlichung und rechtsextremer Propaganda vor.“

 

Magdeburg, 8. Oktober 2025