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Kinder in Sachsen-Anhalt deutlich häufiger von Armut betroffen als Erwachsene

Anlässlich einer neuen Studie des Deutschen Kinderhilfswerks erklären die stellv. Fraktionsvorsitzende Eva von Angern und die kinder- und familienpolitische Sprecherin Monika Hohmann:

„Die Ergebnisse der Studie sprechen eine klare Sprache: Kinder sind wesentlich häufiger von Armut betroffen, als Erwachsene. Auch wenn Kinderarmut eng verknüpft ist mit der Armut der Eltern, so gibt es doch signifikante Unterschiede. Besonders katastrophal ist die Lage in Sachsen-Anhalt: Bei uns liegt die Armutsquote von Kindern 9,1 Prozentpunkte über der von Erwachsenen. Damit ist Sachsen-Anhalt trauriger Spitzenreiter unter den ostdeutschen Bundesländern. Insgesamt lag die Armutsgefährdungsquote für Kinder und Jugendliche 2018 in Sachsen-Anhalt bei 27,3 Prozent, lediglich in Mecklenburg-Vorpommern und Bremen fällt die Quote noch höher aus.

Diese Zahlen bestätigen erneut: In puncto Kinderarmut besteht dringender Handlungsbedarf, der nicht auf die nächste Wahlperiode verschoben werden darf. Wir teilen deshalb ausdrücklich die Forderung des Deutschen Kinderhilfswerks nach einer eigenständigen Lösungsstrategie im Rahmen einer Kindergrundsicherung.“

Magdeburg, 04. November 2019


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