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Keinen Wahlkampf auf dem Rücken einer geschützten Tierart

Zu den Umfragen, mit denen die CDU-Fraktion ein Stimmungsbild zum Thema Wolf erheben wollte, erklärt der umweltpolitische Sprecher Hendrik Lange:

Die Fraktion DIE LINKE fordert die CDU-Fraktion auf, den Wahlkampf auf dem Rücken der geschützten Tierart Wolf einzustellen. Die selbsterstellte Umfrage ist tendenziös und populistisch. Sie dient eher dazu Ängste zu schüren, als Aufklärung zu betreiben. Hingegen ist die repräsentative Umfrage von Infratest zu begrüßen.

Dass der Schutzstatus überprüft werden soll, empfanden viele der Befragten als wichtig, allerdings kann diese Entscheidung nur auf europäischer Ebene getroffen werden. Für die Fraktion DIE LINKE ist der günstige Erhaltungszustand der Art entscheidend. Eine wissenschaftliche Herangehensweise, wie es die Leopoldina(„Biodiversität ‒ Die Rückkehr der großen Wildtiere“) z.B. Anfang April getan hat, halten wir für zielführend. Entscheidungen müssen ganz im Sinne der Aufklärung auf wissenschaftlichen Fakten statt auf Stimmungsbildern beruhen.

Gleichzeitig zeigt die Umfrage aber auch, dass für mehr als jeden zweiten Sachsen-Anhalter die Wiederansiedlung des Wolfs "eher wichtig" bis "sehr wichtig" ist. Eine Koexistenz von Mensch und Wolf ist möglich und auch gewollt, nicht undenkbar, wie es von der CDU immer wieder propagiert wird.

Die Ängste der Menschen vor Ort müssen ernst genommen werden. Dazu gehören auch Antworten und Informationen, Schutz, sowie schnelle, unbürokratische Entschädigungen."


Magdeburg, 24. April 2019


 


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