Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Bewerberlage auf Lehrerstellen ist alarmierend - Neuausrichtung der Lehrerausbildung gebraucht

Nach jüngsten Berichten zur aktuellen Lehrereinstellungsrunde erklärt die bildungspolitische Sprecherin Monika Hohmann:
 

„Die Bewerberlage auf die aktuelle Ausschreibungsrunde zur Besetzung von Lehrerstellen ist höchst alarmierend und zeichnet ein noch kritischeres Bild als gedacht. Die  Fraktion DIE LINKE fordert endlich ein konsequentes Handeln vom Bildungsminister.

Auf die zuletzt 900 ausgeschriebenen Lehrerstellen erfolgte fast die Hälfte aller Bewerbungen von Seiteneinsteigern. Bei dieser Bewerberlage muss zuvorderst das Problem der Qualifizierungsmöglichkeiten der Seiteneinsteiger, die schließlich im kommenden Schuljahr zu einem großen Teil vor den Klassen stehen sollen, gelöst werden.  Das Land muss hier deutlich aufsatteln.

Darüber hinaus benötigt das Land endlich eine deutliche Ausweitung und Neuausrichtung der Lehrerausbildung, wie sie bereits von der Expertenkommission gefordert wurde. Zudem braucht es eine Dauerausschreibung, die Referendaren ganzjährig die Möglichkeit zum Einstieg in den Lehrerberuf bietet. Jede ausgebildete Lehrkraft, die in unseren Schulen arbeiten möchte, muss ihren Weg in den Landesdienst finden können.“

Magdeburg, 14. März 2019


Oury Jalloh: Transparente Aufarbeitung der Geschehnisse wird weiter verhindert

Stellungnahme unserer innenpolitischen Sprecherin Henriette Quade

Der Landtag von Sachsen-Anhalt behandelte zur jüngsten Landtagssitzung unseren Antrag, einen Untersuchungsausschuss im Fall Oury Jalloh einzusetzen. Seit über 14 Jahren ist es die Initiative Oury Jalloh, die Aufklärung einfordert, Justiz und Politik zur Auseinandersetzung zwingt und keine Ruhe gibt. Danke!

Im Fall Oury Jalloh geht es nicht um den einen Skandal, es geht um eine ganze Kette. Der größte ist, dass ein an Händen und Füßen gefesselter Mensch im Polizeigewahrsam stirbt. Über 14 Jahre und zwei Prozesse vergehen ohne Aufklärung. mehr...