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Beschaffungschaos bei Schutzausrüstung - Land muss zentrale Koordinierung übernehmen

Bei den Rettungsdiensten, in den Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen gehen im Zuge der Corona-Pandemie die Vorräte an persönlicher Schutzausrüstung zur Neige. Nachschub ist sowohl von den Betreibern der Einrichtungen als auch den kommunalen Gesundheitsämtern schwer zu beschaffen, denn der Markt ist leer gefegt. Dazu erklärt die Sprecherin für Brand- und Katastrophenschutz Katja Bahlmann:

„Die jetzige Situation zeigt, dass eine Bevorratung von Schutzausrüstung durch das Land Sachsen-Anhalt vor der Corona-Krise nicht getätigt wurde, da sie im Pandemieplan nicht vorgesehen war. Nachschub ist bei Händlern in kurzer Zeit vergriffen. Unternehmen und Einrichtungen, die dringend Schutzausrüstung benötigen, berichten, dass einige Krankenhäuser überproportional zu ihrem Verbrauch Bevorratung betreiben, in „Hamsterkäufe“ verfallen und damit dem übrigen Gesundheitswesen den Zugang zu Nachschub verwehren. Das ist ein unverantwortlicher Zustand.

Die Fraktion DIE LINKE schließt sich daher der Forderung von Einrichtungen und Landkreisen an, dass die Beschaffung und Verteilung notwendiger Schutzausrüstung zentral und solidarisch je nach Verbrauch durch das Land organisiert wird. Die zentrale Beschaffung der dringend benötigten Schutzausrüstungen für alle systemrelevanten Berufsgruppen ist essentiell. Die Landesregierung muss schnellstmöglich handeln und alle Möglichkeiten ausschöpfen, diesen Berufsgruppen das dringend benötigte Material koordinierter als bisher zur Verfügung zu stellen.

Eine Konsequenz aus der Corona-Pandemie muss zudem sein, dass Schutzausrüstungen künftig im Inland hergestellt werden und der Pandemieplan umfassend überarbeitet wird. Das derzeitige Beschaffungschaos muss beendet werden und eine zentrale Verteilung solidarisch und gerecht möglich sein.“


Magdeburg, 5. April 2020


Programm zum Sommerfest am 15. September

Stellenausschreibung Pressesprecher*in

Für unsere Fraktion suchen wir zum 1. September 2020 am Dienstort Magdeburg eine Pressesprecherin / einen Pressesprecher in Vollzeit (40 Wochenstunden).

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