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Befreiung von der Schulpflicht vor Weihnachten ist vernünftig

Zu den Forderungen von Kanzlerin Merkel an die Länder, sich schnellstmöglich auf weitere Maßnahmen zur stärkeren Kontaktbeschränkung zu verständigen und dabei u. a. auch den Schulbesuch in den Blick zu nehmen, erklärt der Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecher, Thomas Lippmann:

„Es ist jetzt geboten, die Schulpflicht für die Schüler*innen bis zum Beginn der Weihnachtsferien schnellstmöglich aufzuheben, um es den Eltern zu ermöglichen, möglichst viele Kinder und Jugendlichen zu Hause zu lassen. Damit würde die Situation in den Schulen weitgehend entspannt werden. Für Schüler*innen, für die zu Hause ein verlängerter Aufenthalt nicht gewährleistet werden kann, müssen die Schulen geöffnet bleiben. Dies muss auch für die Tage im neuen Jahr nach dem offiziellen Ende der Ferien gelten.

Die Aufrechterhaltung des Regelbetriebes in den Schulen war und ist in Zeiten der Pandemie ein sehr hohes Gut und es sind weder die Schüler*innen noch die Schulen, die sich als besonders verantwortlich für die schnelle Verbreitung des Virus gezeigt haben. Doch gerade in Sachsen-Anhalt sind die Infektionszahlen in den letzten Wochen massiv angestiegen und erreichen ständig neue Höchststände. Dieser Entwicklung der Infektionszahlen – und damit der Bedrohungen für Gesundheit und Leben einer großen Zahl von Menschen – muss dringend durch weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Kontakte entgegengewirkt werden. Hierzu können auch die Schulen einen wichtigen Beitrag leisten, denn das Virus macht auch vor dem Schulalltag nicht Halt.

Es rächt sich jetzt bitter, dass seit dem ersten Lockdown im Frühjahr wenig unternommen wurde, um die Schulen in die Lage zu versetzen, den Unterricht entweder komplett online oder in einer Mischvariante aus Präsenzunterricht mit der Möglichkeit der Zuschaltung aus dem Homeschooling (Hybrid-Unterricht) durchzuführen. Hier müssen seitens des Landes und der Schulträger endlich mehr Initiativen gezeigt und den Schulen mehr Raum für eigene Entscheidungen gegeben werden.“

 

Magdeburg, 10. Dezember 2020


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