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Artensterben stoppen!

In Sachsen-Anhalt sind mehr als ein Drittel aller Arten von Tieren, Pflanzen, Algen und Pilzen gefährdet. Das geht aus den neuen Roten Listen des Landesamtes für Umweltschutz (LAU) hervor, dazu erklärt der umweltpolitische Sprecher Hendrik Lange:

„Es ist nicht nur unethisch, Tier- und Pflanzenarten auszurotten, sondern es gefährdet uns Menschen direkt. Wir profitieren von der biologischen Vielfalt und deswegen muss dem Artensterben ein Ende gesetzt werden. Über 1200 Arten in Sachsen-Anhalt gelten seit den letzten Roten Listen von 2004 als verschwunden. Insbesondere wo die Ursachen bekannt sind, muss was passieren. Wir müssen die Maßnahmen im Klimaschutz schnell umsetzen und intensiveren, Biotopverbünde schaffen und erhalten, die Wasserrahmenrichtlinie endlich konsequent in Sachsen-Anhalt umsetzen und auch den Alleenschutz im Land voranbringen.  Die Fördermaßnahmen in der Landwirtschaft sind stärker mit Umweltmaßnahmen zu koordinieren und auf Nachhaltigkeit auszurichten. Wir brauchen eine deutliche Reduzierung beim Einsatz künstlicher Dünger und Pestizide und mehr Förderung in die Landschaftspflege. Das wäre ein guter Anfang, um die Vielfalt an Pflanzen und Tieren und ihre Lebensräume zu schützen und zu erhalten.

Diese neuen Roten Listen für Sachsen-Anhalt sind ein Armutszeugnis der CDU-geführten Landesregierung und deshalb ist ein Politikwechsel dringend notwendig!"

Magdeburg, 22. September 2020


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