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Videoclip: "Mindesthonorar - Ausweg aus der Armutsfalle?!

 

Aus dem Solidarfonds

19. September 2017 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Eingriffe in die Unterrichtsversorgung und die Lehrer-Ausbildung zurücknehmen

Mit einem Antrag in der nächsten Landtagssitzung am 28./29. September wird die Fraktion Die LINKE die Landesregierung auffordern, sich der massiven Kritik an den gekürzten Bedarfszuweisungen für allgemeinbildende Schulen sowie an der drastischen Erhöhung des eigenverantwortlichen Unterrichts in der Lehrer-Ausbildung zu stellen und diese Notmaßnahmen so schnell wie möglich, spätestens jedoch zum nächsten Schuljahr, wieder zurückzunehmen. Dazu erklärt der Bildungspolitische Sprecher Thomas Lippmann: „Die Kürzungsmaßnahmen des Bildungsministers, die vor allem an den Grundschulen zu einer deutlichen Reduzierung des Unterrichtsangebotes (Absenkung der Lehrerzuweisung um 8 Prozent) führen, hatten schon mit dem Bekanntwerden Ende des letzten Schuljahres zu einem Sturm der Entrüstung bei Schulleitungen, Lehrkräften und Eltern geführt. So hatten sich vor den Sommerferien mehr als 130 Grundschulleitungen in einem Brandbrief an den Minister gewendet und sich gegen diese Verschlechterung der Arbeits- und Lernbedingungen in ihren Schulen zur Wehr gesetzt. Auch Fachverbände und Gewerkschaften hatten diese Eingriffe in das Unterrichtsangebot und die Unterrichtsqualität scharf kritisiert. Um die klaffenden Lücken in der Unterrichtsversorgung zu stopfen, sollen nach den Oktoberferien nun auch noch angehende Lehrkräfte, die erst ihren Vorbereitungsdienst absolvieren, in unverantwortlicher Weise zum Unterrichten ohne Betreuung durch einen Mentor herangezogen werden. Auch gegen diese fachlich völlig unbegründete Entscheidung des Bildungsministers gibt es große Bedenken von Ausbildungseinrichtungen und Fachverbänden. Die Fraktion DIE LINKE verlangt in ihrem Antrag von der Landesregierung, die desolate Lehrkräfteausstattung der Schulen nicht länger durch Tricks und untaugliche Kunstgriffe zu überspielen und zu vertuschen, sondern die Herausforderungen des Lehrkräftemangels endlich anzunehmen und für eine tatsächliche Verbesserung der Situation in den Schulen zu sorgen. Davon kann erst dann die Rede sein, wenn wieder so viele Lehrkräfte vor ihren Klassen stehen, wie es nach den immer weiter steigenden Schülerzahlen erforderlich ist. Noch nie in der Geschichte des Landes waren so wenige Lehrerinnen und Lehrer im Unterricht eingesetzt, wie in diesem Schuljahr – und das bei 13.000 Schülerinnen und Schülern mehr in den Klassen, als noch im Schuljahr 2009/10, dem Tiefpunkt der Schülerzahlentwicklung.“ Magdeburg, 19. September 2017 Mehr...

 
 

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29. September 2017

Aufklärung im Fall Oury Jalloh

Die Innenexpertin Henriette Quade fordert die Veröffentlichung der Ergebnisse des neuen Gutachtens zu den Todesumständen im Fall Oury Jalloh

"Ein Mensch ist in staatlicher Obhut gestorben. Staatliche Stellen, Sicherheitsbehörden haben aktiv vertuscht und Aufklärung unmöglich gemacht - Staat und Politik stehen in der Pflicht, alles, aber auch wirklich alles zu tun, was zur Aufklärung nötig und möglich ist. Und es sind eben nicht nur die Fragen des Falls Oury Jalloh, die eine Antwort verlangen. Es ist auch eine ganz grundsätzliche Frage des Rechtsstaates, es ist die Frage, ob Rassismus und massive Verstöße gegen geltendes Recht bei der Polizei ungesühnt bleiben."

Mit diesen Worten hat die innenpolitische Sprecherin Henriette Quade in einer bewegenden Rede im Landtag Veröffentlichung der Ergebnisse des neuen Brandgutachtens im Todesfall Oury Jalloh gefordert.

Die Rede von Henriette Quade finden Sie hier...

Den entsprechenden Antrag finden Sie hier...

Eine Übersicht zu den parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE. in der aktuellen Landtagssitzung finden Sie hier...

Weitere Meldungen
17. Oktober 2017 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Novelle der enttäuschten Hoffnungen - viel Papier mit wenig Substanz

Zu den Inhalten der heute von Bildungsminister Tullner vorgestellte Schulgesetznovelle der Landesregierung erklärt der bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Thomas Lippmann: „Von der seit Monaten von Minister Tullner angekündigten Schulgesetznovelle sind keine Fortschritte für das Schulsystem und keine Lösungen aktueller Probleme zu... Mehr...

 
16. Oktober 2017 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Armutszeugnis: 6 Euro für Begabte waren zu viel

25 Jahre lang gab es in Sachsen-Anhalt für begabte Kinder und Jugendliche das Angebot, sich in verschiedenen Fächern in sogenannten Korrespondenzzirkeln mit anspruchsvollen Aufgaben auseinanderzusetzen und so ihre Kompetenzen über das Niveau des Schulunterrichtes hinaus zu entwickeln. Mit diesem Haushaltsjahr hat die Landesregierung dieses... Mehr...

 
14. Oktober 2017 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Deutschland verspielt seine Zukunft - Sachsen-Anhalt im Strudel des Personalabbaus

Am 13. Oktober wurde durch das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) der IQB-Bildungstrend 2016 – Kompetenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik am Ende der 4. Jahrgangsstufe vorgestellt. Das Institut hat dabei in den grundlegenden Kompetenzen, die für das weitere erfolgreiche Lernen von zentraler Bedeutung sind, im Vergleich... Mehr...

 
Fraktion im Bild
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Presseerklärungen
27. September 2017 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik

Koalition will Forderungen der LINKEN nach Gleichstellung aller DDR-Lehrer folgen

Zur Ankündigung der Koalition, bis zur Verabschiedung des Besoldungsgesetzes nun doch auch noch die offenen Frage der Gleichstellung der Ein-Fach-Lehrer in der A13 positiv zu klären, erklärt der bildungspolitische Sprecher Thomas Lippmann: Mehr...

 
27. September 2017 Kleine Anfrage/Kristin Heiß/Thomas Lippmann/Finanzen

Neueinstellungen für politische Führung in der 7. Wahlperiode - Teil II

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