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Videoclip: "Mindesthonorar - Ausweg aus der Armutsfalle?!

 

Aus dem Solidarfonds

1. August 2017 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Das Kind lieg im Brunnen - Minister reagiert wieder viel zu spät

Auf die Ankündigung aus dem Bildungsministerium, mit der nächsten Ausschreibung freier Stellen für Lehrkräfte endlich das Verfahren für die Stellenbesetzung weiter zu flexibilisieren, erklärt der bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Thomas Lippmann: „Der Bildungsminister ist immer erst dann bereit, auf Entwicklungen zu reagieren, wenn das Kind bereits im Brunnen liegt. Zum wiederholten Mal ist es ihm nicht gelungen, die ohnehin viel zu wenigen Stellen mit geeigneten Bewerbern zu besetzen. Weil dies längst bekannt und absehbar war, fordert ihn die Fraktion Die LNKE bereits seit dem 01. Juni letzten Jahres in einem Antrag auf, die Ausschreibungspraxis zu ändern, um endlich umfangreichere und schnellere Stellenbesetzungen zu ermöglichen. Dieser Antrag liegt bis heute zur Beratung im Bildungsausschuss „auf Eis“, weil der Minister immer wieder behauptet hat, eine Änderung der Praxis sei nicht erforderlich, weil er ja alle ausgeschriebenen Stellen fachgerecht besetzen könne. Selbst ein Beschluss des Landtages, der von den Koalitionsfraktionen auf den Weg gebracht wurde und der den Minister auffordert, mit den Absolventen unserer Staatliche Seminare Vorverträge abzuschließen, wurde von ihm schlicht ignoriert. Dass nun zum Schuljahresbeginn 100 der fest versprochenen 370 Neueinstellungen auf absehbare Zeit nicht kommen werden, ist für die betroffenen Schulen eine Hiobsbotschaft. Ihre Unterrichtsversorgung wird damit deutlich unter 100 Prozent bleiben – und das trotz der ohnehin schon erfolgten Kürzung in der Lehrerzuweisung. Hinzu kommt, dass nicht einmal alle Stellen, die der Haushalt ermöglichen würde, überhaupt ausgeschrieben wurden – vom tatsächlichen Bedarf der Schulen gar nicht zu reden. Letztlich werden mit den realisierten 270 Neueinstellungen nicht einmal alle in der gleichen Zeit aus dem Schuldienst ausgeschiedenen oder zumindest für den Unterrichtseinsatz nicht verfügbaren Lehrkräfte (z.B. durch Elternzeit oder Langzeiterkrankung) ersetzt. Dies gilt auch für die zusammengerechnete Zahl von 930 Neueinstellungen seit Anfang 2016, denen eine mindestens genauso große Zahl von Lehrkräften gegenübersteht, die nicht oder nicht mehr im Unterricht eingesetzt werden können. Zum Schuljahresbeginn werden weniger Lehrkräfte vor den Klassen stehen, als vor einem Jahr. Von einer Umkehr beim Personalabbau und einer Verbesserung der Unterrichtsversorgung kann angesichts dieser Fakten keine Rede sein. Gestiegen sind in dieser Zeit lediglich die Schülerzahlen – um etwa 5.000 seit Anfang 2016. Dies allein hätte einen Aufwuchs bei den Lehrkräften um 350 Vollzeitlehrer erfordert, nur um die Unterrichtsversorgung auf dem Niveau des Schuljahres 2015/16 von 100,9% zu halten. Bezogen auf den Beginn der Amtszeit von Minister Tullner wird die Unterrichtsversorgung am 10. August real unter 97% liegen, wobei die Schulformen unterschiedlich stark betroffen sind. Das ist ein Armutszeugnis für den Minister, die gesamte Landesregierung und die Koalition, das Konsequenzen erfordert. Eine derartige Verschlechterung der Bildungsqualität in unseren Schulen kann sich unser Land auf keinen Fall leisten. Magdeburg, 1. August 2017  Mehr...

 
 

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6. September 2017

Schulsozialarbeit als Regelaufgabe etablieren

Die bildungspolitische Sprecherin Birke Bull-Bischoff und der Fraktionsvorsitzende Swen Knöchel plädieren im Pressegespräch für ein flächendeckendes Angebot der Schulsozialarbeit

Ein Schulabschluss ist die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Sachsen-Anhalt hat jedoch mit einer der höchsten Schulabbrecherquoten in Deutschland zu kämpfen.

Mit dem bisherigen Schulsozialarbeiterprogramm »Schulerfolg sichern!« konnten bereits Erfolge verbucht werden. Dieses Programm läuft jedoch zum Jahr 2020 aus, eine Anschlussfinanzierung ist fraglich. Die Fraktion DIE LINKE fordert deshalb die Landesregierung auf, den Übergang zu sichern und wird in der kommenden Landtagssitzung einen entsprechenden Antrag einbringen.


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Weitere Meldungen
19. September 2017 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Eingriffe in die Unterrichtsversorgung und die Lehrer-Ausbildung zurücknehmen

Mit einem Antrag in der nächsten Landtagssitzung am 28./29. September wird die Fraktion Die LINKE die Landesregierung auffordern, sich der massiven Kritik an den gekürzten Bedarfszuweisungen für allgemeinbildende Schulen sowie an der drastischen Erhöhung des eigenverantwortlichen Unterrichts in der Lehrer-Ausbildung zu stellen und diese... Mehr...

 
13. September 2017 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Volksinitiative: Riesenerfolg und schallende Ohrfeige

Zur Übergabe von mehr als 96.000 Unterschriften durch die Vertreter der Volksinitiative „Den Mangel beenden! – Unseren Kindern Zukunft geben!“ an die Landtagspräsidentin erklärt der bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Thomas Lippmann: „Diese riesige Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger des Landes ist ein grandioser Erfolg für die... Mehr...

 
12. September 2017 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Minister erzeugt Chaos - schlimmste Befürchtungen werden übertroffen!

Erst sechs Wochen später als bisher üblich hat Bildungsminister Tullner der Öffentlichkeit endlich einige Daten über die Organisation des neuen Schuljahres präsentiert und lässt sich damit in seine bisher verdeckt gehaltenen Karten schauen. Zu den Fakten und den zunehmenden Meldungen über die realen Zustände in vielen Schulen des Landes erklärt... Mehr...

 
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Presseerklärungen
9. August 2017 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Fehlstart ins neue Schuljahr - Minister verschweigt die Fakten

Zum morgen beginnenden Start ins neue Schuljahr, zu dem es erstmalig durch den zuständigen Minister keine Stellungnahme zu den wesentlichen statistischen Kerndaten und den pädagogischen Schwerpunkten für die Arbeit in den Schulen und den Schulbehörden gibt, erklärt der bildungspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Thomas Lippmann: „Die... Mehr...

 
8. August 2017 Kleine Anfrage/Thomas Lippmann/Bildungspolitik/Schulpolitik/Personal

Lehrereinstellungsverfahren April 2017

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