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Fachgespräch zur Novellierung des Volksabstimmungsgesetzes am 4. Dezember 2017

 
 

Videoclip: "Mindesthonorar - Ausweg aus der Armutsfalle?!

 

Aus dem Solidarfonds

2. August 2017 Eva von Angern/Monika Hohmann/Presseerklärung/Kinder/Jugend/Soziales

Große Anfrage zur Kinderarmut in Sachsen-Anhalt: Risiko Nr. 1: Jung, Frau, alleinerziehend

Zur Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE „Die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt - mittel- und langfristige Handlungsmöglichkeiten gegen Armut“ erklären die kinder- und familienpolitische Sprecherin Monika Hohmann und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Eva von Angern: „Im Jahr 2015 galten 82.252 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Sachsen-Anhalt als armutsgefährdet. Dies entspricht einer Quote von 27,2 Prozent. Insbesondere Alleinerziehende und deren Kinder sind in hohem Maße von Armut bedroht. Deren Armutsgefährdungsquote war 2015 mit 43,9 Prozent fast dreimal so hoch wie die landesdurchschnittliche Armutsgefährdungsquote von 14,5 Prozent. Demgegenüber sind Haushalte ohne minderjährige Kinder sowie Familien mit einem Kind unterdurchschnittlich armutsgefährdet. Auch die Inanspruchnahme des Bildungs- und Teilhabepaketes spiegelt die hohe Bedürftigkeit im Land wieder. Im August 2016 hatten 42.976 Kinder unter 15 Jahren einen Anspruch auf Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes. Im Bildungs- und Gesundheitsbereich zeigen sich starke Zusammenhänge zwischen der Herkunft, der ökonomischen Situation und der Größe der Familien einerseits und den späteren Bildungschancen, erworbenen Abschlüssen sowie der gesundheitlichen Entwicklung der Kinder andererseits. Im Bereich der Privatinsolvenzen zeigt sich, dass ca. 22 Prozent Alleinerziehende die Hilfe der Beratungsstellen suchen. Trotz der recht umfangreichen Antwort sind wir erstaunt darüber, dass die Landesregierung in vielerlei Hinsicht entweder gar nicht oder nur sehr eingeschränkt über entsprechende Daten verfügt. In vielen Punkten zeigt sich, dass ein entsprechender Informationsgewinn nur über Anfragen bei den Landkreisen und kreisfreien Städten möglich ist bzw. die amtliche Sozialberichterstattung lückenhaft ist. So lassen sich bspw. die Armutsgefährdungsquoten nicht nach Landkreisen und kreisfreien Städten darstellen. Aussagen, wie viele armutsgefährdete Kinder und Jugendliche Leistungen der Jugendhilfe (z.B. Hilfen zur Erziehung) in Anspruch nehmen, sind nicht möglich. Viele Daten zum weiteren Berufs- oder Ausbildungsweg armutsgefährdeter Jugendlicher werden nicht erhoben, ebenso zu deren Wohnsituation. DIE LINKE will nicht den gläsernen Bürger schaffen und sieht im Schutz persönlicher Daten ein hohes Gut. Jedoch sehen wir Verbesserungsbedarfe hinsichtlich der Erhebung armutsrelevanter Daten. DIE LINKE sieht sich durch die Antwort der Landesregierung darin bestätigt, dass es richtig war im Juni einen umfangreichen Antrag zur Bekämpfung von Kinderarmut in Sachsen-Anhalt zu stellen. Der Antrag wurde in die Ausschüsse überwiesen. DIE LINKE wird auf eine zügige Beratung drängen, da schnelle Reaktionen mehr als nötig sind.“ Magdeburg, 02.08.2017  Mehr...

 
 

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14. November 2017

Thomas Lippmann ist neuer Fraktionsvorsitzender

Die Fraktion hat einen neuen Vorstand gewählt (v.l.n.r.): Henriette Quade, Kerstin Eisenreich, Thomas Lippmann, Eva von Angern und Stefan Gebhardt

Turnusgemäß hat unsere Fraktion einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Fraktionsvorsitzender ist der Bildungsexperte Thomas Lippmann.

"Ich habe großen Respekt vor dem Amt und der Fraktion und bedanke mich für das große Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Die bisher durchweg gute und kollegiale Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in der Fraktion und Landesgeschäftsstelle werde ich fortsetzen und intensivieren", so der 55-jährige Hallenser. Thomas Lippmann wird auch weiterhin bildungspolitischer Sprecher der Fraktion bleiben.

Zu seinen Stellvertreterinnen wurden Kerstin Eisenreich, Henriette Quade und Eva von Angern gewählt. Stefan Gebhardt wurde im Amt des Parlamentarischen Geschäftsführers bestätigt.

Den Vorsitz im Ausschuss für Bildung und Kultur wird künftig die familien- und kinderpolitische Sprecherin der Fraktion Monika Hohmann übernehmen.

Weitere Infos zu den Vorstandwahlen finden Sie hier...

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Hendrik Lange zu TOP 17: Bund-Länder-Hochschulsozialpaket

Anrede Dass unser Bildungssystem eine hohe Selektivität nach sozialer Herkunft hat, ist nicht neu. Eine neue Studie des Stifterverbandes und von McKinsey – wahrlich keine linken Vorfeldinstitutionen – zeigt den Zusammenhang deutlich auf. Die Zeitung DIE ZEIT hat die Informationen der Studie in ihrem Artikel vom 23. Mai diesen Jahres... Mehr...

 
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