Stellenauschreibung Fraktionsgeschäftsführer/in

Für unsere Fraktion suchen wir zum 01. September 2018 am Dienstort Magdeburg eine/n Fraktionsgeschäftsführer/in

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Videoclip: "Mindesthonorar - Ausweg aus der Armutsfalle?!

 

Aus dem Solidarfonds

8. März 2018 Thomas Lippmann/Reden/Bildungspolitik/Schulpolitik

Thomas Lippmann zu TOP 14: Sofortprogramm 3 mal 200 zur Verbesserung des Schulerfolges, Zweite Beratung

Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen, der Anlass für unseren Vorschlag für ein Sofortprogramm zur Verbesse-rung des Schulerfolgs waren alarmierenden Meldungen vom Sommer letzten Jahres. In denen wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass Sachsen-Anhalt viel zu viele Schüler hat, die die Schule ohne einen regulären Abschluss verlassen. Das hatte damals den Ministerpräsidenten veranlasst, den Kampf gegen die Schulabbrecher zur Chefsache zu erklären. Seitdem ist in unseren Schulen nichts passiert, was auch nur ansatzweise geeignet wäre, an diesen schlimmen Zuständen etwas zu ändern. Im zuständigen Fachausschuss sollte der Antrag ohne jede inhaltlich Befassung für erledigt erklärt werden, weil es ja zur Volksinitiative schon etwas beschlossen wurde. Aber erledigt, liebe Kolleginnen und Kollegen, ist unser Anliegen selbstverständlich nicht. Denn mit ihrer aktuellen Schulpolitik, lieber Herr Haseloff und liebe Koalitionäre, sind sie weiter auf dem Weg, unser bisher erfolgreiches Schulsystem zu ruinieren. Insbesondere tun sie gerade alles dafür, dass sich die Zahl der Schüler ohne Schulabschluss systematisch weiter erhöhen wird. Die fehlende Sprachförderung für zigtausende Migranten, die sinkenden Unterstützung für Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf und das verbunden mit ihren irrationalen Vorstellungen von einer Renaissance der Förderschulen und vor allem die fortschreitenden Kürzungen im Unterrichtsangebot: Damit versperren sie immer mehr Schülern den Weg zu einem erfolgreichen Schulbesuch. Die rote Laterne bei den Schulabbrechern wird weiter fest in ihrer Hand bleiben. Sie tragen die Verantwortung dafür, dass es draußen in den Schulen brodelt wie nie zuvor. Jeden Tag erreichen uns Meldungen über chaotische und untragbare Zustände. Das reale Unterrichtsangebot sinkt von einem historischen Tiefststand auf den nächsten, jedes neue Schuljahr ist schlechter organisiert als das vorangegangene. Die Zeche dafür zahlen vor allem die Schülerinnen und Schüler, die verstärkt auf Unterstützung angewiesen sind. Wie man so hört, will der Bildungsminister zum Beginn des nächsten Schuljahres nun doch nur die Hälfte der versprochenen 1.000 Neueinstellungen ausschreiben. Dann liebe Kolleginnen und Kollegen hätte er uns hier im hohen Hause und die Volksinitiative in der letzten Sitzung über seine wahren Pläne getäuscht. Denn sollten zum Sommer tatsächlich nur 500 Stellen ausgeschrieben werden, dann wird das reale Unterrichtsangebot weiter absinken. Denn damit können erneut noch nicht einmal alle ausscheidenden Lehrkräfte ersetzt werden. Die Landesregierung und die Koalition wollen nicht nur kein Programm gegen das Schulversagen, sie haben überhaupt gar keine greifbaren Ziele für die Entwicklung unserer Schulen. Sie bauen das bestehende Schulangebot immer weiter zurück – als nächstes offenbar das ohnehin kleine Segment an Ganztagsschulen - sie wollen lediglich den selbst organisieret Mangel verwalten und hoffen, dass sie irgendwie über die Zeit kommen. Das wird ihnen aber nicht gelingen. Ihre Weigerung, die überfällige Wende in der Personalpolitik auch tatsächlich einzuleiten, wird sich bitter rächen. Darüber werden wir in den kommenden Monaten hier von dieser Stelle aus noch intensiv zu reden haben. Wir lehnen die Empfehlung aus dem Bildungsausschuss ab.  Mehr...

 
 

Zur Zeit wird gefiltert nach: Schulpolitik

7. Juni 2018

Sicherheit für ALLE statt bayerischer Verhältnisse

Spannender Austausch zu LINKEn sicherheitspolitischen Alternativen im Kontext der Innenministerkonferenz in Quedlinburg

Anlässlich der Innenministerkonferenz in Quedlinburg haben wir mit zahlreichen Interessierten und fünf versierten Expertinnen linke Alternativen aus der sicherheitspolitischen Sackgasse diskutiert. Dabei ging es um die Frage, welche Forderungen wir an einen Sicherheitsbegriff knüpfen, der dem Sicherheitsbedürfnis Aller unter Wahrung der Menschenwürde und Persönlichkeitsrechten gerecht wird.


Wichtige Impulse lieferten dazu (v.l.n.r.):

Martina Renner (MdB, DIE LINKE. und Sprecherin für antifaschistische Politik)

Henriette Quade (MdL Sachen-Anhalt, DIE LINKE. und innenpol. Sprecherin sowie stellv. Fraktionsvorsitzende)

Kristina Vogt (MdBB, Vorsitzende der Linksfraktion in der Bremer Bürgerschaft)

Avin Mahmoud (Verein "Jugendliche ohne Grenzen")

Juliane Nagel (MdL Sachsen, Sprecherin für Asy- und Migrationspolitik und Datenschutz)


Den Forderungskatalog für eine progressive Wende in der Sicherheitspolitik finden Sie hier...




Weitere Meldungen
11. Juni 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Unterrichtsangebot im freien Fall – mindestens 700.000 Stunden nicht regulär vertreten

Immer mehr Schüler in den Schulen und immer weniger Lehrerinnen und Lehrer vor den Klassen – bedingt durch massive Einschnitte in die Zuweisung von Lehrkräften und durch den wachsenden Krankenstand wird in allen Schulformen immer weniger Unterricht regulär erteilt. Totalausfall und Zusammenlegungen von Klassen nehmen zu und gehören inzwischen an... Mehr...

 
8. Juni 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Novelle der vergebenen Chancen - Änderungen im Schulgesetz ohne Wirkung

Zur heute im Bildungsausschuss verabschiedeten 14. Schulgesetznovelle erklärt der Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecher, Thomas Lippmann: „Alle, die sich im letzten dreiviertel Jahr Gedanken um notwendige Veränderungen für die Schulen im Land gemacht haben und mit Stellungnahmen und Anhörungen fachlichen Einfluss auf den... Mehr...

 
8. Mai 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik/Demokratie

Kritik an Marx-Schriftzug ist respektlos und kurzsichtig

Zur Kritik der Aufarbeitungsbeauftragten für die SED-Diktatur, Frau Neumann-Becker, an der Aufstellung des Namenszuges „Karl Marx“ vor der gleichnamigen Sekundarschule in Gardelegen erklärt der Fraktionsvorsitzende Thomas Lippmann: „Wenn sich die Schülerschaft einer Schule aktiv mit dem Namensgeber ihrer Schule beschäftigt, sich auch kritisch... Mehr...

 
Fraktion im Bild
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Presseerklärungen
13. April 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Minister Tullner bleibt Meister im Verdrängen und Verharmlosen

Zum Interview des Bildungsministers in der Städtischen Zeitung aus Halle erklärt der Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecher Thomas Lippmann: „Eines kann man dem Minister nicht absprechen: Er beherrscht die Kunst, wortreich um die Probleme des Schulsystems herumzureden und die Dramatik der Situation zu verdrängen oder zumindest zu... Mehr...

 
21. März 2018 Thomas Lippmann/Monika Hohmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

CDU und Minister Tullner wollen Schulgesetz durchpeitschen aber nicht beraten

Zu den in den Medien verbreiteten Behauptungen, im Bildungsausschuss am Freitag dieser Woche sollte die Schulgesetznovelle abschließend beraten werden, erklären die beiden Ausschussmitglieder und bildungspolitischen Sprecher der Fraktion Thomas Lippmann und Monika Hohmann: „Von einem Ende der Beratungen am kommenden Freitag war im... Mehr...