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Videoclip: "Mindesthonorar - Ausweg aus der Armutsfalle?!

 

Aus dem Solidarfonds

3. Mai 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Buschzulage für unbeliebte Lehrerstellen ist großer Bluff

Bei der von Bildungsminister Tullner mit der neuesten Stellenausschreibung für neue Lehrkräfte angekündigten Zulage von 600 bis 800 Euro monatlich für schwer besetzbare Stellen handelt es sich offensichtlich um einen großen Bluff. Wie eine Nachfrage im Finanzausschuss zur Umsetzung dieser Zulage ergab, gilt sie nicht für Lehrkräfte, die verbeamtet werden. Das aber ist der Regelfall und wird von den Schulbehörden angestrebt. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Thomas Lippmann: „Entweder kennen Bildungsminister Tullner und seine zuständigen Ministeriumsmitarbeiter die rechtlichen Grundlagen nicht oder es sollte einmal mehr eine der Scheinaktivitäten werden, um in der Öffentlichkeit für Aufmerksamkeit zu sorgen. Jedenfalls wurde schnell klar, dass es sich bei dem Versprechen einer „Buschzulage“ für unbeliebte Lehrerstellen um einen großen Bluff handelt. Die Zulage soll nach einer Sondervorschrift aus dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) gezahlt werden und gilt somit nur für angestellte Lehrkräfte. Eine Änderung des Landesbeamtengesetzes, um eine solche höhere Einstufung auch für beamtete Lehrkräfte vornehmen zu können, ist nach Aussage von Finanzminister Schröder weder mit ihm besprochen noch geplant. Sachsen-Anhalt lockt aber gerade mit der weitgehenden Verbeamtung seiner Lehrkräfte, um seinen Lehrkräftebedarf decken zu können. Deshalb kommt diese Eingruppierung in eine höhere Erfahrungsstufe (es handelt sich nicht tatsächlich um eine Zulage) nur für Lehrkräfte in Betracht, die nicht über eine vollständige Lehramtsausbildung verfügen und somit nicht verbeamtet werden können. Das können Lehrkräfte mit DDR-Ausbildung sein oder sogenannte Seiteneinsteiger. Ob sich von diesen Bewerbern viele für eine solche Stelle gewinnen lassen, wird man mit dem Beginn des Schuljahres sehen, aber Zweifel sind hier angebracht. Lehrkräfte mit neuer Lehramtsausbildung werden also weiterhin einen Bogen um diese schwer vermittelbaren Stellen machen und sich bei dem immer größeren Stellenangebot die Stellen aussuchen, die zu ihrer Lebensplanung am besten passen. Und auch das Reservoire an Lehrkräften mit DDR-Ausbildung ist inzwischen weitgehend erschöpft. Es werden also, wenn es überhaupt Bewerber gibt, vor allem Seiteneinsteiger ohne Lehrerausbildung und ohne Berufserfahrung sein, die von diesem Angebot profitieren können. Das wird für einige Diskussionen in den Lehrerzimmern der betroffenen Schulen sorgen.“ Magdeburg, 3. Mai 2018  Mehr...

 
 

Zur Zeit wird gefiltert nach: Schulpolitik

18. Oktober 2018

Lebensperspektiven verbessern - demokratische Strukturen stärken.

Im Rahmen eines Pressegesprächs hat Thomas Lippmann Bilanz gezogen über unsere Schwerpunkte der ersten Hälfte der Wahlperiode.

Die Hälfte der Wahlperiode ist vorbei. Grund genug für eine Halbzeitbilanz. Während die Landesregierung keine Lösungen, sondern viel mehr neue Probleme schafft und das Regieren längst zum Selbstzweck geworden ist, haben wir viele wichtige Anstöße auf den Weg gebracht:

"Sei es der kontinuierliche Einsatz für die Verbesserung der Unterrichtsversorgung, die Initiative für eine Enquete-Kommission zur Gesundheitsversorgung oder die vielen eigenen Gesetzentwürfe, etwa zur Änderung des Kinderfördergesetzes, des Volksabstimmungsgesetzes, des Kommunalverfassungsgesetzes, des Schulgesetzes und des Personalvertretungsgesetzes. Dabei stehen immer die spürbare Verbesserung der Lebensperspektiven der Bürger*innen und die Stärkung demokratischer Strukturen im Zentrum unserer Initiativen", so der Fraktionsvorsitzende Thomas Lippmann.

Wir bleiben am Ball: Für ein Sachsen-Anhalt, in dem alle Menschen in Würde leben.

Die Pressemitteulung zum Pressegespräch finden Sie hier...

Weitere Meldungen
17. Oktober 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

LINKE fordert mehr Ideen und Engagement gegen Lehrkräftemangel

Angesichts des stetig sinkenden Bildungsangebotes in den öffentlichen Schulen aufgrund fehlender Lehrkräfte legt die Fraktion die LINKE dem Landtag in der nächsten Sitzung ein Maßnahmepaket zur „Verbesserung der Unterrichtsversorgung im Schuljahr 2018/19“ vor. Die anhaltenden Proteste von Eltern und haarsträubende Berichte über planmäßig... Mehr...

 
28. September 2018 Thomas Lippmann/Reden/Bildungspolitik/Schulpolitik

Thomas Lippmann zu TOP 15: Schulen mit hohem Anteil ausländischer Schüler*innen besondesr unterstützen

Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen, vor den Sommerferien hatte die Mitglieder im Bildungsausschuss ein ungewöhnlich deutlicher Brandbrief aus der Gemeinschaftsschule Kastanienallee in Halle erreicht. Er war vom gesamten Kollegium unterschrieben und es ist ein Hilferuf an die Politik. Vorangegangen waren Versuche, mit... Mehr...

 
4. September 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Minister Tullner schafft Schweigekartell zur Unterrichtsversorgung

Auch drei Wochen nach Schuljahresbeginn weigert sich Bildungsminister Tullner, aktuelle Angaben zur Unterrichtsversorgung in den öffentlichen Schulen zu machen. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Thomas Lippmann: ... Mehr...

 
Fraktion im Bild
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Presseerklärungen
8. Mai 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik/Demokratie

Kritik an Marx-Schriftzug ist respektlos und kurzsichtig

Zur Kritik der Aufarbeitungsbeauftragten für die SED-Diktatur, Frau Neumann-Becker, an der Aufstellung des Namenszuges „Karl Marx“ vor der gleichnamigen Sekundarschule in Gardelegen erklärt der Fraktionsvorsitzende Thomas Lippmann: „Wenn sich die Schülerschaft einer Schule aktiv mit dem Namensgeber ihrer Schule beschäftigt, sich auch kritisch... Mehr...

 
4. Mai 2018 Thomas Lippmann/Monika Hohmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik/Jugend/Kinder

Gewaltprävention an Schulen braucht Analyse und professionelle Unterstützung

Zu den Ergebnissen der bundesweiten Studie des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) über die Ausmaße von Gewalt an Schulen speziell auch gegen Lehrerinnen und Lehrer hat die Fraktion DIE LINKE im heutigen Bildungsausschuss einen Selbstbefassungsantrag gestellt. Dazu erklären der Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecher der Fraktion,... Mehr...