Das krasse style-Element
 
 

Videoclip: "Mindesthonorar - Ausweg aus der Armutsfalle?!

 

Aus dem Solidarfonds

2. August 2017 Eva von Angern/Monika Hohmann/Presseerklärung/Kinder/Jugend/Soziales

Große Anfrage zur Kinderarmut in Sachsen-Anhalt: Risiko Nr. 1: Jung, Frau, alleinerziehend

Zur Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE „Die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt - mittel- und langfristige Handlungsmöglichkeiten gegen Armut“ erklären die kinder- und familienpolitische Sprecherin Monika Hohmann und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Eva von Angern: „Im Jahr 2015 galten 82.252 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Sachsen-Anhalt als armutsgefährdet. Dies entspricht einer Quote von 27,2 Prozent. Insbesondere Alleinerziehende und deren Kinder sind in hohem Maße von Armut bedroht. Deren Armutsgefährdungsquote war 2015 mit 43,9 Prozent fast dreimal so hoch wie die landesdurchschnittliche Armutsgefährdungsquote von 14,5 Prozent. Demgegenüber sind Haushalte ohne minderjährige Kinder sowie Familien mit einem Kind unterdurchschnittlich armutsgefährdet. Auch die Inanspruchnahme des Bildungs- und Teilhabepaketes spiegelt die hohe Bedürftigkeit im Land wieder. Im August 2016 hatten 42.976 Kinder unter 15 Jahren einen Anspruch auf Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes. Im Bildungs- und Gesundheitsbereich zeigen sich starke Zusammenhänge zwischen der Herkunft, der ökonomischen Situation und der Größe der Familien einerseits und den späteren Bildungschancen, erworbenen Abschlüssen sowie der gesundheitlichen Entwicklung der Kinder andererseits. Im Bereich der Privatinsolvenzen zeigt sich, dass ca. 22 Prozent Alleinerziehende die Hilfe der Beratungsstellen suchen. Trotz der recht umfangreichen Antwort sind wir erstaunt darüber, dass die Landesregierung in vielerlei Hinsicht entweder gar nicht oder nur sehr eingeschränkt über entsprechende Daten verfügt. In vielen Punkten zeigt sich, dass ein entsprechender Informationsgewinn nur über Anfragen bei den Landkreisen und kreisfreien Städten möglich ist bzw. die amtliche Sozialberichterstattung lückenhaft ist. So lassen sich bspw. die Armutsgefährdungsquoten nicht nach Landkreisen und kreisfreien Städten darstellen. Aussagen, wie viele armutsgefährdete Kinder und Jugendliche Leistungen der Jugendhilfe (z.B. Hilfen zur Erziehung) in Anspruch nehmen, sind nicht möglich. Viele Daten zum weiteren Berufs- oder Ausbildungsweg armutsgefährdeter Jugendlicher werden nicht erhoben, ebenso zu deren Wohnsituation. DIE LINKE will nicht den gläsernen Bürger schaffen und sieht im Schutz persönlicher Daten ein hohes Gut. Jedoch sehen wir Verbesserungsbedarfe hinsichtlich der Erhebung armutsrelevanter Daten. DIE LINKE sieht sich durch die Antwort der Landesregierung darin bestätigt, dass es richtig war im Juni einen umfangreichen Antrag zur Bekämpfung von Kinderarmut in Sachsen-Anhalt zu stellen. Der Antrag wurde in die Ausschüsse überwiesen. DIE LINKE wird auf eine zügige Beratung drängen, da schnelle Reaktionen mehr als nötig sind.“ Magdeburg, 02.08.2017  Mehr...

 
 

Zur Zeit wird gefiltert nach: Kinder

6. September 2017

Schulsozialarbeit als Regelaufgabe etablieren

Die bildungspolitische Sprecherin Birke Bull-Bischoff und der Fraktionsvorsitzende Swen Knöchel plädieren im Pressegespräch für ein flächendeckendes Angebot der Schulsozialarbeit

Ein Schulabschluss ist die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Sachsen-Anhalt hat jedoch mit einer der höchsten Schulabbrecherquoten in Deutschland zu kämpfen.

Mit dem bisherigen Schulsozialarbeiterprogramm »Schulerfolg sichern!« konnten bereits Erfolge verbucht werden. Dieses Programm läuft jedoch zum Jahr 2020 aus, eine Anschlussfinanzierung ist fraglich. Die Fraktion DIE LINKE fordert deshalb die Landesregierung auf, den Übergang zu sichern und wird in der kommenden Landtagssitzung einen entsprechenden Antrag einbringen.


Weitere Infos finden Sie hier...

Weitere Meldungen
8. September 2017 Monika Hohmann/Presseerklärung/Kinder

KiföG-Novelle darf kein unüberlegter Schnellschuss sein

„CDU bremst Ministerin aus“ titelt heute die Mitteldeutsche Zeitung. Dazu erklärt die kinder- und familienpolitische Sprecherin Monika Hohmann: „Der Bericht der Mitteldeutschen Zeitung verdeutlicht, wie notwendig es war, dass DIE LINKE im August einen Antrag in den Landtag einbrachte, der allen Fraktionen ein Bekenntnis abverlangte,... Mehr...

 
25. August 2017 Monika Hohmann/Reden/Kinder

Monika Hohmann zu TOP 6: Kostenbeitragsfreiheit für alle Eltern in der Kinderbetreuung schaffen

Sehr geehrte Damen und Herren, wenn der Ministerpräsident in der Volksstimme an die letzte Schlacht Napoleons erinnert und mit dem Wort „Waterloo“ auf das Verhalten seiner Kabinettskollegin Frau Grimm-Benne reagiert, dann sollte das der Opposition schon einen Antrag wert sein. Uns geht es mit unserem Antrag natürlich nicht um das Austragen von... Mehr...

 
24. August 2017 Monika Hohmann/Reden/Familien/Kinder/Jugend

Monika Hohmann zu TOP 10: Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Familien- und Beratungsstellenförderungsgesetzes

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte an dieser Stelle noch einmal die Gelegenheit nutzen, um unser Abstimmungsverhalten zum vorliegenden Gesetz zu begründen. Als positiv ist erst einmal festzustellen, dass die Entfristung des Unterhaltsvorschusses ein wichtiger und richtiger Schritt zur Verbesserung der Situation von Alleinerziehenden und... Mehr...

 
Fraktion im Bild
410115
Presseerklärungen
10. August 2017 Monika Hohmann/Presseerklärung/Kinder

Neues Kinderförderungsgesetz: Unübersichtliche Finanzierung der Kinderbetreuung bleibt

Zur heutigen Vorstellung der Eckpunkte eines neuen Kinderförderungsgesetzes erklärt die kinder- und familienpolitische Sprecherin Monika Hohmann: „Grundsätzlich begrüßen wir, dass die Landesregierung nun Schritte zur Verbesserung der Kinderbetreuung in Sachsen-Anhalt gehen möchte und stehen den Diskussionen in den Ausschüssen offen gegenüber. ... Mehr...

 
10. August 2017 Henriette Quade/Presseerklärung/Inneres/Kinder

Teutschenthaler Bürgermeister kündigt Kita-Betreuungsplätze nach Kritik - Koalition verhindert Klärung im Innenausschuss

In ihrer gestrigen Ausgabe berichtete die Mitteldeutsche Zeitung, dass zwei Müttern der Betreuungsplatz für ihre Kinder in der Teutschenthaler Kita "Kleine Riesen" durch Bürgermeister Ralf Wunschinski (CDU) kurzfristig gekündigt wurde. Beide Mütter hatten zuvor kritisiert, dass Kinder der Einrichtung während eines Ausflugs in... Mehr...