Das krasse style-Element
 
 

Videoclip: "Mindesthonorar - Ausweg aus der Armutsfalle?!

 

Aus dem Solidarfonds

16. Februar 2017 Eva von Angern/Presseerklärung/Gleichstellungspolitik

Mehr Geld für Frauenschutzhäuser

Zur gestrigen Entscheidung des Finanzausschusses, halbe Stellen für die Kinderbetreuung in Frauenschutzhäusern zu finanzieren, erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion, Eva von Angern: „Kinderbetreuung wird in Frauenhäusern nach vier Legislaturperioden wieder durchs Land finanziert. Statistisch belegt, erlebt jede dritte Frau ein- oder mehrmals in ihren Leben Gewalt. Oft sind Kinder mit betroffen. Hier müssen Politik und Gesellschaft gemeinsam aktiv werden. Die gestrige Entscheidung des Finanzausschusses zur Finanzierung einer halben Stelle für die Kinderbetreuung in Frauenschutzhäusern ist daher sehr zu begrüßen. Sie war ein großer Schritt in die richtige Richtung. In Sachsen-Anhalt gibt es 20 Frauenhäuser. Die Anzahl der Kinder dort ist regelmäßig so hoch, wie die der Frauen. Bisher gab es aber nur in Halle und Magdeburg Personalstellen für Erzieherinnen, die jeweils durch die Kommunen finanziert wurden. Gerade die Erfahrungen aus diesen beiden Städten zeigen, wie wichtig die Arbeit mit den von Gewalt mitbetroffenen Kindern ist, um die Gewaltspirale zu durchbrechen. Schaffen wir es nicht, genau diese Spirale wirksam zu durchbrechen, besteht die Gefahr, dass die Mädchen von heute in einigen Jahren als Gewaltopfer wieder in Frauenhäusern Schutz suchen müssen. Die Erfahrungen der letzten 25 Jahre von Mitarbeiterinnen der Frauenhausarbeit in Sachsen-Anhalt bestätigen das vielfach. Es ist gut, wenn wir als PolitikerInnen so gut messbare Erfolge erzielen und das Leben der Menschen ganz konkret zum Besseren verändern können.“ Magdeburg, 16. Februar 2017  Mehr...

 
 

Zur Zeit wird gefiltert nach: Gleichstellungspolitik

16. August 2017

Mehr direkte Demokratie, gute Kinderbetreuung, gleiche Lebensverhältnisse in Ost und West

Unser Fraktionsvorsitzende Swen Knöchel und unser Landesvorsitzende Andreas Höppner stellten die Ergebnisse unserer diesjährigen Sommerklausur vor

Auf der traditionellen Sommerklausur in Wörlitz hat unsere Fraktion die Weichen gestellt für die politischen Initiativen und Schwerpunkte der kommenden Monate. Die Ergebnisse wurden nun der Öffentlichkeit präsentiert:

Wir werden uns verstärkt für mehr direkte Demokratie in Sachsen-Anhalt einsetzen und ein entsprechendes Volksabstimmungsgesetz vorlegen. Auch wurden Positionen zur Novellierung des Kommunalverfassungsgesetzes erörtert.

Beitragsfreiheit in der Kinderbetreuung ist und bleibt unser Ziel. Bereits im Juni legte die Fraktion mit einem eigenen Gesetzentwurf ihre Vorschläge auf den Tisch. In der nächsten Landtagssitzung wird unsere Fraktion mit einem Antrag die Landesregierung und die Regierungsfraktionen zu einer Position zur allseits versprochenen Beitragsfreiheit auffordern.

Ebenfalls in der kommenden Landtagssitzung werden wir eine aktuelle Debatte zum Dieselskandal beantragen. Angesichts der Dimension des Skandals, hält unsere Fraktion eine Positionierung der im Landtag vertretenen Fraktionen zum Thema für dringend geboten.

Die Angleichung der Lebensverhältnisse von Ost und West - wie von Dietmar Bartsch und Gregor Gysi im "Gerechtigkeitsplan Ost" kürzlich gefordert - ist ein zentrales Anliegen unserer Fraktion.

Weitere Infos zu den Ergebnisse der Sommerklausur gibt's hier...

Weitere Meldungen
12. Juli 2017 Eva von Angern/Presseerklärung/Gleichstellungspolitik/Haushalt/Finanzen

Finanzminister Schröder muss seinen Worten unverzüglich Überweisungen folgen lassen!

Zu der Verkündung des Finanzministers Schröder, ab sofort ohne Einschränkungen den dafür im Haushaltsplan vorgesehen Projekten finanzielle Zuwendungen zu bewilligen und der Presseerklärung des LSVD Sachsen-Anhalt, demzufolge dem Verband aufgrund des immer noch ausstehenden Fördermittelbescheids für 2017 die Insolvenz drohe, obwohl die Mittel im... Mehr...

 
6. Juli 2017 Eva von Angern/Presseerklärung/Gleichstellungspolitik/LSBTTI

Petzolds Äußerungen zur „Ehe für Alle“: zutiefst entwürdigend und geschmacklos

Zu den Äußerungen des CDU-Bundestagsabgeordneten Ulrich Petzold aus Lutherstadt Wittenberg, demzufolge die Ehe zwischen Homosexuellen vergleichbar sei mit der Ehe eines in Deutschland lebenden Muslimen mit einer Hauptfrau und mehreren Nebenfrauen und der Beziehung zwischen einem Menschen und einem Blindenhund, erklärt die gleichstellungspolitische... Mehr...

 
30. Juni 2017 Eva von Angern/Swen Knöchel/Presseerklärung/LSBTTI/Gleichstellungspolitik

Ehe für alle – so begrüßenswert wie überfällig

Zum heutigen Beschluss des Bundestags, die Ehe für homosexuelle Paare zu öffnen, erklären der Fraktionsvorsitzende Swen Knöchel und die gleichstellungspolitische Sprecherin Eva von Angern: Mehr...

 
Fraktion im Bild
410115
Presseerklärungen
2. März 2017 Eva von Angern/Reden/Gleichstellungspolitik

Eva von Angern zu TOP 02: Aktuelle Debatte: Frauenrechte und Gleichstellung weiter voran bringen

Erlauben Sie mir zu Beginn meiner Rede einen Blick zurück: Wir schreiben das Jahr 1919. Es ist der 19. Februar 1919. Wir befinden uns in der Berliner Nationalversammlung und es spricht die Abgeordnete Marie Juchacz: „Meine Herren und Damen!“ Schon hier vermerkt der stenografische Dienst: "Heiterkeit im Plenum" „Es ist das erste Mal, dass... Mehr...

 
24. Februar 2017 Eva von Angern/Presseerklärung/Gleichstellungspolitik

Frauenquote in Aufsichtsräten der Landesgesellschaften ist nicht verhandelbar

Zu den Plänen des Justizministeriums, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Frauenquote in Höhe von 50 Prozent bis Ende 2017 auf 30 Prozent zu senken, erklärt unsere gleichstellungspolitische Sprecherin Eva von Angern: „In weniger als zwei Wochen begehen wir den Internationalen Frauentag. Anstatt so kurz vor diesem wertvollen Datum ein Zeichen... Mehr...