Stellenauschreibung Fraktionsgeschäftsführer/in

Für unsere Fraktion suchen wir zum 01. September 2018 am Dienstort Magdeburg eine/n Fraktionsgeschäftsführer/in

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Das krasse style-Element
 
 

Videoclip: "Mindesthonorar - Ausweg aus der Armutsfalle?!

 

Aus dem Solidarfonds

26. April 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Ohne Plan bei Inklusion und Förderschulen

Zum Förderschul-Papier des Bildungsministeriums „Chancen eröffnen, Möglichkeiten schaffen“, das dem Bildungsausschuss des Landtages vor der Beschlussfassung im Kabinett zur Kenntnis gegeben wurde, erklärt der Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Thomas Lippmann: „Spätestens im Sommer des letzten Jahres sollte der Minister in den Landtagsausschüssen für Bildung und Kultur sowie für Arbeit, Soziales und Integration sein Förderschulkonzept vorlegen und es dort erörtern. Danach sollte es im Einvernehmen mit dem Parlament abgestimmt werden. Von der Erfüllung dieses Landtagsbeschlusses (Drs. 7/427 vom 29.06.2016) ist der Minister fast zwei Jahre später noch meilenweit entfernt. Das Papier, das die Bezeichnung „Konzept“ nicht verdient, macht lediglich deutlich, dass der Minister bei der Ausgestaltung der Inklusion und bei der Weiterentwicklung des Systems der Förderschulen ohne jeden Plan ist. Das Papier enthält lediglich Situationsbeschreibungen aber keinerlei konzeptionelle Überlegungen. Auf dieser Grundlage läuft alles einfach so schlecht weiter, wie es jetzt schon ist. Denn selbst die immer wieder in Aussicht gestellte Stärkung der Förderschulen findet in der Praxis nicht statt. Förderschulen haben traditionell das geringste Unterrichtsangebot, die schlechteste Personalausstattung und den größten Unterrichtsausfall von allen Schulformen. Die Unterrichtsversorgung beträgt nach der Schuljahresstatistik nur noch 95,9%, in jeder 11. Stunde findet kein regulärer Unterricht statt. Dass Sachsen-Anhalt noch immer so viele Schülerinnen und Schüler hat, die keinen Schulabschluss erreichen, liegt in erster Linie an der mangelnden Unterstützung im gemeinsamen Unterricht und an dem noch immer hohen Anteil an Schülerinnen und Schülern in den Förderschulen. Die Fraktion Die LINKE fordert die beschlossene Behandlung im Bildungsausschuss und die Abstimmung mit dem Parlament ein. So, wie es jetzt ist, kann und darf das Papier nicht bleiben. Wir setzen dabei auch auf die fachliche Unterstützung durch die SPD und Bündnis90/Die Grünen. Insbesondere das in der vom Ministerium eingerichteten Arbeitsgruppe mit viel Zustimmung diskutierte „4-Säulen-Modell“ muss dabei in den Fokus der Diskussion und künftigen Entwicklung gerückt werden. Derartige vielversprechende Ansätze wurden bereits 2012 in einer ministeriellen Arbeitsgruppe diskutiert aber vom Ministerium nie ernsthaft weiterverfolgt. In Bezug auf die im aktuellen Papier angedeutete Perspektive, an Sekundar- und Gemeinschaftsschulen sowie an Gesamtschulen künftig spezielle Förderklassen zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit massiven Lerndefiziten einrichten zu können, wurde der Minister bereits im Dezember aufgefordert, die dafür erforderliche Schulgesetzänderung in die derzeit laufende Novelle einzubringen. Da es für die Beratung des Ausschusses für Bildung und Kultur am morgigen Freitag keine solche Beschlussvorlage gibt, wird die Fraktion Die LINKE einen entsprechenden Änderungsantrag vorlegen.“ Magdeburg, 26. April 2018 Mehr...

 
 

Zur Zeit wird gefiltert nach: Bildungspolitik

22. Juni 2018

Gesundheit ist Menschenrecht

Unsere Fraktion hat im Juni-Plenum eine Enquete-Kommission für eine nachhaltige Gesundheitsversorgung in Sachsen-Anhalt beantragt.

Der Personalmangel in unseren Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen hat ein bedrohliches Ausmaß angenommen. Die Skandale in den Ameos-Kliniken sind die unmittelbare Konsequenz daraus.

Um die medizinische Versorgung künftig umfassend und nachhaltig zu gewährleisten, ist eine gründliche Analyse der Probleme und die Erarbeitung wirksamer Strategien unter Beteiligung von Expert*innen, Praktiker*innen und Betroffenen erforderlich. Deshalb haben wir in der vergangenen Landtagssitzung die Einsetzung einer Enquete-Kommission beantragt, die sich genau dieser Aufgabe widmen soll.

Die Enquete-Kommission soll dem dem Landtag Vorschläge unterbreiten, wie die Gesundheitsversorgung – insbesondere in den Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt - künftig personell, sächlich, finanziell, flächendeckend, qualitativ hochwertig und nachhaltig realisiert werden kann, sodass allen Bürger*innen – ob im urbanen oder ländlichen Raum – eine vollumfängliche medizinische Versorgung bzw. Notfallversorgung garantiert werden kann.

Weiterführende Informationen finden Sie hier...

Informationen zu weiteren parlamentarischen Initiativen der 24. Sitzungsperiode finden Sie hier...

Weitere Meldungen
21. Juni 2018 Monika Hohmann/Reden/Bildungspolitik/Schulpolitik

Monika Hohmann zu TOP 29: Pädagogischen Ansatz der Ganztagsschulen nicht aushöhlen

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren, Anlass für unseren Antrag war unter anderem die Antwort auf unsere Kleine Anfrage zu den Bildungs- und Betreuungsangeboten in den öffentlichen Ganztagsschulen in der Drs.Nr. 7/2953. Was wir durch Gespräche vor Ort oder auch durch Medien hörten, wollten wir nun exakter und mit Zahlen... Mehr...

 
21. Juni 2018 Doreen Hildebrandt/Reden/Arbeitsmarkt/Ausbildung/Bildungspolitik/Wirtschaft/Verkehr

Doreen Hildebrandt zu TOP 4a: Aktuelle Debatte "Berufsschulnetzplanung für Sachsen-Anhalt: Die Auswirkungen geplanter Änderungen auf Wirtschaft, Auszubildende, Berufsschulen und die Fachkräftesicherung"

Sehr geehrte Damen und Herren, wir reden also heute in der aktuellen Debatte über die Umsetzung des Beschlusses „Berufsschulen als Motoren des dualen Systems weiter stärken“ von der 32. Sitzung des Landtages. Was ist denn da passiert? Da erfüllt das Bildungsministerium tatsächlich Punkt 1 des Beschlusses, indem es einen Fachklassenerlass auf... Mehr...

 
11. Juni 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Unterrichtsangebot im freien Fall – mindestens 700.000 Stunden nicht regulär vertreten

Immer mehr Schüler in den Schulen und immer weniger Lehrerinnen und Lehrer vor den Klassen – bedingt durch massive Einschnitte in die Zuweisung von Lehrkräften und durch den wachsenden Krankenstand wird in allen Schulformen immer weniger Unterricht regulär erteilt. Totalausfall und Zusammenlegungen von Klassen nehmen zu und gehören inzwischen an... Mehr...

 
Fraktion im Bild
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Presseerklärungen
3. Mai 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Buschzulage für unbeliebte Lehrerstellen ist großer Bluff

Bei der von Bildungsminister Tullner mit der neuesten Stellenausschreibung für neue Lehrkräfte angekündigten Zulage von 600 bis 800 Euro monatlich für schwer besetzbare Stellen handelt es sich offensichtlich um einen großen Bluff. Wie eine Nachfrage im Finanzausschuss zur Umsetzung dieser Zulage ergab, gilt sie nicht für Lehrkräfte, die verbeamtet... Mehr...

 
27. April 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Minister Tullner bricht Versprechen an die Volksinitiative

Zu Ankündigung von Bildungsminister Marco Tullner, zum kommenden Schuljahr nur 610 neue Stellen auszuschreiben, erklärt der Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Thomas Lippmann: „Große Worte und immer neue Versprechungen können reales Handeln nicht ersetzen. Es ist jetzt amtlich, was schon im Januar zu erahnen war –... Mehr...