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Videoclip: "Mindesthonorar - Ausweg aus der Armutsfalle?!

 

Aus dem Solidarfonds

4. Mai 2018 Thomas Lippmann/Monika Hohmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik/Jugend/Kinder

Gewaltprävention an Schulen braucht Analyse und professionelle Unterstützung

Zu den Ergebnissen der bundesweiten Studie des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) über die Ausmaße von Gewalt an Schulen speziell auch gegen Lehrerinnen und Lehrer hat die Fraktion DIE LINKE im heutigen Bildungsausschuss einen Selbstbefassungsantrag gestellt. Dazu erklären der Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Thomas Lippmann und die kinder- und bildungspolitische Sprecherin, Monika Hohmann: „Dem Verband Bildung und Erziehung ist für den Auftrag zu dieser Studie ausdrücklich zu danken. Es ist ein Unding, dass sich die Schulministerien bundesweit und auch in Sachsen-Anhalt um diese Entwicklung bisher nicht kümmern und nicht selbst regelmäßig Daten erheben. Es ist ihre ureigene Verantwortung als Dienstherr und Arbeitgeber gegenüber ihren Beschäftigten und als Fachaufsicht für das Schulwesen, sich ein verlässliches Bild von den Arbeits- und Lernbedingungen in den Schulen zu verschaffen. Es muss der erste Schritt sein, regelmäßige und flächendeckende Befragungen der Schulleitungen sowie der Schulpersonalräte und Gleichstellungsbeauftragten als Interessenvertretungen der Beschäftigten vor Ort durchzuführen und auswerten zu lassen. Die Fraktion Die LINKE hat im Bildungsausschuss des Landtages heute beantragt, sich über diese Forderung noch vor dem Sommer zu verständigen. Erst wenn es eine verlässliche Grundlage gibt, können Präventionsmaßnahmen entwickelt werden, die auch an den richtigen Stellen ansetzen und Wirkung entfalten. Jetzt schnell bis zum Sommer ein paar gut gemeinte Ratschläge zur „Schaffung eines positiven Klassen- und Schulklimas und zur Intervention bei Konflikten“ aufzuschreiben, wie Minister Tullner angekündigt hat, ist reiner Aktionismus, der den Schulen kein Stück weiterhelfen wird. Denn die Schulen setzen sich selbstverständlich längst mit diesen Entwicklungen auseinander - jeden Schultag aufs Neue. Sie nehmen nicht tatenlos hin, wenn ihnen das Verhalten der Schülerinnen und Schüler nach und nach entgleitet. Das haben die Reaktionen u.a. in der Grundschule Hessen nachdrücklich gezeigt. Wenn respektlose und teilweise aggressive Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen in der Schule zunehmen und auch längst nicht mehr vor den Lehrkräften und den anderen Beschäftigten in der Schule Halt machen, ist der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule grundlegend gefährdet. Es muss alles unternommen werden, um die Situation zu verbessern – und das geht bei Heranwachsenden nur mit pädagogischen Maßnahmen. Dafür ist qualifiziertes Personal erforderlich. In der Schule sind das vor allem die pädagogischen Mitarbeiter*innen und Schulsozialarbeiter*innen und in den Schulbehörden sind es vor allem die Schulpsychologen. Von diesem pädagogischen Fachpersonal zur Unterstützung der Lehrkräfte gibt es überall zu wenig und die Tendenz ist rückläufig. Es muss nicht Papier beschrieben, sondern im Sinne der Lehrerinnen und Lehrer und zur Realisierung des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schulen endlich konsequent gehandelt werden.“ Magdeburg, 4. Mai 2018  Mehr...

 
 

Zur Zeit wird gefiltert nach: Bildungspolitik

11. September 2018

Fraktion vor Ort in Naumburg

Schön war's mit der "Fraktion vor Ort" in Naumburg! Wir waren wieder mit zahlreichen Infoständen auf dem Markt und haben den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern gesucht. Wir haben dabei nicht nur über unsere Arbeit im Parlament informiert sondern sind auch auf Tuchfühlung mit den Menschen vor Ort gegangen. Denn wir wollen wissen, was die Menschen bewegt und was sie sich von linker Politik erwarten. Für's leibliche Wohl war mit Grill- Suppen- und Popcornstand, mit Kaffee, Kuchen und Fassbrause gesorgt. Außerdem konnten Seedballs und Vogelfutterrollen gebastelt werden. Herzlichen Dank an alle Beteiligten und an die vielen interessierten Bürger*innen für diesen schönen Tag in Naumburg.

Weitere Meldungen
4. September 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Minister Tullner schafft Schweigekartell zur Unterrichtsversorgung

Auch drei Wochen nach Schuljahresbeginn weigert sich Bildungsminister Tullner, aktuelle Angaben zur Unterrichtsversorgung in den öffentlichen Schulen zu machen. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Thomas Lippmann: ... Mehr...

 
30. August 2018 Doreen Hildebrandt/Reden/Ausbildung/Bildungspolitik

Doreen Hildebrandt zu TOP 5: Alphabetisierung und Grundbildung in Sachsen-Anhalt langfristig sichern

Sehr geehrte Damen und Herren, wir reden heute über nichts Neues: Im Jahr 2013 hat der Landtag schon den Beschlusses 6/2305 gefasst. Das Thema Alphabetisierung hat seit der leo. – Level-One-Studie 2012 an Bedeutung gewonnen. In Sachsen-Anhalt wurde die Zahl der erwachsenen funktionalen Analphabeten auf etwa 200.000 geschätzt. Auf Grundlage des... Mehr...

 
23. Juli 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

LINKE fordert unverzügliche Sonderregelungen für Migrationsschulen

Mit einem Brandbrief an den Ministerpräsidenten und den Bildungsminister hat das Kollegium der Gemeinschaftsschule Kastanienallee in Halle-Neustadt noch vor den Sommerferien erneut auf die Notsituation in ihrer Schule hingewiesen und durchgreifende Verbesserungen für das in drei Wochen beginnende Schuljahr gefordert. Zur besonderen Situation an... Mehr...

 
Fraktion im Bild
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Presseerklärungen
18. Mai 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik

Ministerium lässt Schüler*innen im Stich

Zur Erklärung des Bildungsministeriums, an dem Ergebnis der Abiturprüfung im Fach Mathematik keine Korrekturen vorzunehmen, weil keine formalen Mängel zu erkennen sein, erklärt der Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecher, Thomas Lippmann: Mehr...

 
8. Mai 2018 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik/Demokratie

Kritik an Marx-Schriftzug ist respektlos und kurzsichtig

Zur Kritik der Aufarbeitungsbeauftragten für die SED-Diktatur, Frau Neumann-Becker, an der Aufstellung des Namenszuges „Karl Marx“ vor der gleichnamigen Sekundarschule in Gardelegen erklärt der Fraktionsvorsitzende Thomas Lippmann: „Wenn sich die Schülerschaft einer Schule aktiv mit dem Namensgeber ihrer Schule beschäftigt, sich auch kritisch... Mehr...