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Videoclip: "Mindesthonorar - Ausweg aus der Armutsfalle?!

 

Aus dem Solidarfonds

20. April 2017 Birke Bull-Bischoff/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Größere Aufmerksamkeit für Schulsozialarbeit

Angesichts nach wie vor hoher Zahlen von Schulabbrechern und der jüngsten OECD-Erhebungen zum Wohlbefinden in der Schule erklärt die Bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Birke Bull-Bischoff: „Die nach wie vor hohe Zahl von Schulabgängerinnen und Schulabgängern in Sachsen-Anhalt, die nicht den Hauptschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss erreichen, stellt weiterhin eine Herausforderung an die Bildungs- und Sozialpolitik im Lande dar. Sie macht deutlich: in den Schulen und in der Gesellschaft insgesamt muss mehr getan werden, damit Lernen allen Kindern und Jugendlichen gelingt. Armut, soziale Problemlagen und persönliche Konflikte beeinträchtigen Bildungskarieren und Bildungserfolg. Wir missachten keinesfalls, dass in den vergangenen Jahren auch Fortschritte in Sachsen-Anhalt hinsichtlich des Zurückdrängens von Schulversagen erzielt wurden. Vor allem das Schulsozialarbeitsprogramm „Schulerfolg sichern!“ zeigt Wirkung. Die Erfahrungen und das Engagement von Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern verbessern das Lernklima und können so den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern sichern. Hier darf keinesfalls nachgelassen werden. Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sind an Schulen aller Schulformen unerlässlich. Ihnen muss große Aufmerksamkeit geschenkt werden. Meine Fraktion fordert von der Landesregierung erneut, mehr für eine nachhaltige Qualifizierung und Sicherung der Schulsozialarbeit zu tun. Insbesondere praxisnahe Angebote zur Fortbildung der Lehrkräfte und der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit den Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern an den Schulen selbst weiter auszubauen und die zur Verfügung stehenden Mittel der Europäischen Union effektiver einzusetzen; die gemeinsamen Erfahrungen und Ergebnisse der Arbeit von Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kontext von Schulsozialarbeit wissenschaftlich zu begleiten und sich auf Bundesebene für eine Verankerung von Schulsozialarbeit als Regelleistung der Kinder- und Jugendhilfe im Sozialgesetzbuch – Achtes Buch – einzusetzen. Schon jetzt müssen die Weichen gestellt werden, wie Schulsozialarbeit nach Auslaufen der EU-Förderperiode ab 2020 in Sachsen-Anhalt weiter gestaltet werden soll. Es braucht eine tragfähige Finanzierung von Land und Kommunen sowie gut ausgestaltete Kooperationen zwischen Schulen, Schulverwaltung und freien Trägern der Jugendhilfe unter Einbindung der Landkreise und Gemeinden. Bei der Vorbereitung auf den neuen Abschnitt der Schulsozialarbeit darf keine Zeit verloren werden. Nur mit gut arbeitenden multiprofessionellen Teams aus Lehrkräften, Fachleiten der Sozialpädagogik und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann sich jenes Schulklima einstellen, das die jüngste OECD-Studie, die im PISA-Rahmen Zufriedenheit und Wohlbefinden von 15-Jährigen untersuchte, als wesentlichen Kern für Lernerfolg ausgemacht hat. Die Fraktion DIE LINKE fordert dazu die erforderlichen personellen Ressourcen. Allein „Krisenordner“ im Bücherschrank der Schulleitungen helfen da nicht!“ Magdeburg, 20. April 2017 Mehr...

 
 

Zur Zeit wird gefiltert nach: Bildungspolitik

Politik für das ganze Land machen

Rede unseres Fraktionsvorsitzenden Swen Knöchel auf der 2. Tagung des 6. Parteitages der Partei DIE LINKE Sachsen-Anhalt in Halle/Saale

Ich freue mich, dass ich Euch hier in meiner Heimatstadt Halle über die politischen Schwerpunkte der Arbeit unserer Landtagsfraktion berichten darf. Herzlich Willkommen in Halle.

Halle ist eines der drei Oberzentren unseres Landes. Alle drei Städte haben gemeinsam, dass ihre Entwicklung widersprüchlich verläuft. Da sind große Potentiale und große Probleme. Eines der größten Probleme bleibt die sich gerade in den drei großen Städten zeigende Spaltung der Gesellschaft. In allen drei Städten ist die Kinderarmut besonders hoch. Die positive Bevölkerungsentwicklung stellt Halle und Magdeburg vor große Herausforderungen, es fehlt an KiTa-Plätzen, die Schulkapazitäten reichen nicht aus. Ich verkenne nicht, dass Sachsen-Anhalt mehr ist als seine Oberzentren, als Fraktion stehen wir für eine Landesentwicklung, die Stadt und Land gemeinsam denkt. Die verhindert, dass leere Räume und abgekoppelte Gebiete entstehen. Mehr...

Weitere Meldungen
11. Mai 2017 Hendrik Lange/Presseerklärung/Hochschulen/Bildungspolitik

Verhandlungsangebot der Uni Halle unverzüglich aufgreifen

Zum Angebot der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg über die weitere Bereitstellung von 700 Erstsemesterplätzen für die Lehramtsausbildung mit dem Land in Verhandlungen zu treten, erklärt der Hochschulpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Hendrik Lange: „Die Landesregierung und vor allem die Minister für Wissenschaft und für... Mehr...

 
10. Mai 2017 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Landesregierung versagt in der Lehrerausbildung – Alarmglocken läuten immer lauter!

Auf die Entscheidung der Martin-Luther-Universität Halle, nach nur einem Jahr die Erweiterung der Lehramtsausbildung auf 700 Studienplätze zum kommenden Semester wieder auf 550 Studienplätze zurückzufahren, erklärt der bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Thoms Lippmann: Das komplette Versagen von Bildungsminister Tullner und der... Mehr...

 
5. Mai 2017 Thomas Lippmann/Reden/Bildungspolitik/Schulpolitik

Thomas Lippmann zu TOP 7c: Lehrkräfte einstellen. Jetzt!

Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren, die Unterrichtsversorgung für das kommende Schuljahr kann beim gegenwärti-gen Stand der Vorbereitungen nicht gesichert werden. Und das auch dann nicht, wenn die am letzten Freitag hektisch ins Netz gestellte Stellenausschrei-bung vollständig Erfolg hätte. Bleibt es bei... Mehr...

 
Fraktion im Bild
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Presseerklärungen
26. April 2017 Fraktion/Anträge/Bildungspolitik

Lehrkräfte einstellen, jetzt!

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25. April 2017 Thomas Lippmann/Presseerklärung/Bildungspolitik/Schulpolitik

Überlastete Lehrkräfte werfen das Handtuch

In den Schulen des Landes ist seit dem Beginn des Schuljahres ein rasanter Anstieg bei den Langzeiterkrankungen von Lehrkräften (Krankheit länger als 6 Wochen) und bei den Kündigungen von Arbeitsverhältnissen zu verzeichnen. Gegenüber dem Schuljahr 2015/16 betrug die Steigerung bei den Langzeiterkrankungen allein im ersten Schulhalbjahr 2016/17... Mehr...