8. Juni 2012

Solidarität mit Sebastian Striegel – keinen Raum für Nazis lassen

Der GRÜNEN-Abgeordnete Sebastian Striegel ist von der NPD in einem so genannten offenen Brief auf übelste Weise verunglimpft und bedroht worden. Dazu erklären der Vorsitzende der Fraktion Wulf Gallert und die Abgeordnete und stellv. Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE Birke Bull:

„Es ist unsäglich, in welcher Weise die NPD hier erneut agiert. Zugleich entlarvt sie sich mit diesem so genannten offenen Brief selbst. Es wird nur allzu deutlich, was Nazis und Rassisten von Demokratie und Menschrechten halten.

DIE LINKE versichert dem Kollegen Sebastian Striegel ihre Solidarität und Unterstützung, und das gilt ebenso für alle, die von der NPD verunglimpft, bedroht und angegriffen werden.

Es ist zu begrüßen, dass der Rechtsstaat in dieser Angelegenheit ermittelt. Mindestens ebenso wichtig ist, dass die Zivilgesellschaft faschistischer, rassistischer und menschenverachtender Ideologie keinen Raum lässt. Wir rufen die Bürgerinnen und Bürger in Insel auf, diese erneute bösartige Provokation der NPD ohne WENN und ABER zurückzuweisen.“

Magdeburg, 8. Juni 2012