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3. April 2018

Feuerwehrkampagne unter möglichst breiter Beteiligung neu konzipieren

Zum Artikel „Kampagne unter Feuer“ in der heutigen Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung erklärt die Sprecherin für Rettungsdienst, Zivil- und Katastrophenschutz, Katja Bahlmann:

„Die Kritik an der Feuerwehrkampagne bleibt unbenommen. Bereits in der Sitzung des Ausschusses für Inneres und Sport am 22. März 2018 griff die Fraktion DIE LINKE die massive Kritik aus den Reihen der Feuerwehren auf und machte sie im Rahmen einer Selbstbefassung zum Thema. Auf direkte Nachfrage, inwieweit die Feuerwehren und der Landesfeuerwehrverband an der Erstellung der Kampagne beteiligt waren, wurde vom Ministerium für Inneres und Sport klargestellt, dass sowohl der Landesfeuerwehrverband und der Landesbrandmeister als auch eine Werbeagentur an der Entstehung der Kampagne beteiligt waren.

In diesem Zusammenhang löst die nun wiederholt geäußerte Kritik aus den Reihen des Landesfeuerwehrverbandes und der Feuerwehren Verwunderung aus. Wenn der Chef des Landesfeuerwehrverbandes Kai-Uwe Lohse im Artikel mit der Aussage zitiert wird „Man hat uns nicht nach unserer Meinung gefragt. Wir hätten uns da mehr Einfluss gewünscht“, stellt das die Aussagen des Ministeriums in Frage.

Die Kritik und die offensichtlichen Widersprüche führen aus Sicht der Fraktion DIE LINKE zu dem Schluss, dass Teile der Kampagne in Frage gestellt und unter möglichst breiter Beteiligung neu konzipiert werden müssen.“


Magdeburg, 3. April 2018