29. Juli 2009

Kommunen bei Umsetzung des Tarifabschlusses zu Kindertageseinrichtungen nicht alleine lassen

Zu notwendigen Konsequenzen aus dem Tarifabschluss für Erzieherinnen und Erzieher in Kindertageseinrichtungen erklärt der Abgeordnete Guido Henke:

„DIE LINKE unterstützt die Forderung des Städte- und Gemeindebundes, das Land möge sich im Ergebnis des Tarifabschlusses für Erzieherinnen und Erzieher in Kindertageseinrichtungen stärker an deren Bezahlung beteiligen.

Es kann nicht angehen, dass allerorten von der großen Bedeutung der frühkindlichen Bildung die Rede ist, das Land sich aber in Zurückhaltung übt, wenn es konkret wird.

Zu einem solide untersetzten Personalentwicklungskonzept, für das sich DIE LINKE ebenfalls seit langem einsetzt, gehört selbstredend auch eine angemessene Bezahlung eben dieses Personals.

DIE LINKE erwartet von der Landesregierung klare Aussagen, in welchem Umfang sich das Land an den zusätzlichen, aus dem Tarifabschluss erwachsenden Kosten zu beteiligen gedenkt. Auch dies gehört im übrigen zu einer soliden und verlässlichen Finanzausstattung der Kommunen, wie sie für die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der Öffentlichen Daseinsvorsorge unverzichtbar ist.“

Magdeburg, 29. Juli 2009