21. Dezember 2009

Schwarzer Freitag für den Klimaschutz

Zum Ausgang des so genannten Klima-Gipfels in Kopenhagen erklärt die energiepol. Sprecherin der Fraktion Angelika Hunger:

„Ein schwarzer Freitag – nur so kann man das Ergebnis des Kopenhagener Klima-Gipfels einschätzen. Da ist es nur zu verständlich, dass viele Menschen sehr enttäuscht und sehr ungehalten sind.

Kein einziger gemeinsamer Beschluss, selbst das Zwei-Grad-Ziel bleibt Absichtsbekundung ohne jede verbindliche Strategie der Umsetzung. Kostbare Zeit wurde vertan, für verschiedene Inselstaaten geht es nun fast unweigerlich ums Überleben. 

Eine  frühzeitige, offensivere Vorbereitung des Gipfels durch die EU und auch durch Deutschland mit ganz konkreten Verpflichtungen und Angeboten, ohne ständiges Pokern um den geringst möglichen Einsatz hätte gewiss motivierend gewirkt und zu dem nötigen vertrauensvollen Verhandlungsklima beigetragen.

Nun stehen alle mit leeren Händen da.

Immerhin kann wohl davon ausgegangen werden, dass Kopenhagen dazu führen wird, dass sich noch mehr Menschen intensiver mit den Problemen des Klimawandels auseinandersetzen und die Proteste gegen das Nicht-Handeln der Staatsführungen weiter zunehmen werden.“

Montag, 21. Dezember 2009