"Grundsätzlich ist die Neuordnung der Sportförderung in Sachsen-Anhalt auf einem guten Weg. Mit den neuen Förderrichtlinien und der Umstrukturierung des Landessportbundes sind wichtige Vorraussetzungen für die Zukunft der Sportförderung erreicht.
Aber: Die letztendliche Entscheidung zur Freigabe der Sportfördermittel ist noch nicht reif. Vorher müssen offene Fragen beantwortet werden. Der Landessportbund muss einen vorläufigen Wirtschaftsplan vorlegen. Ebenso ist die Landesregierung aufgefordert, die Binnenaufteilung der Sportfördermittel dem Parlament gegenüber darzustellen. Es ist wichtig zu wissen, welche Mittel für die konkrete Sportförderung vor Ort und welche Mittel zur Förderung der Geschäftsstellen veranschlagt werden.
Darüber hinaus ist es notwendig, dass das Parlament als Haushaltsgesetzgeber in das zu erarbeitende Konsolidierungsprogramm zur Regelung des Umgangs mit den Altschulden des LSB einbezogen werden muss. Dieser Forderung unserer Fraktion sind die Abgeordneten von SPD und CDU in der heutigen Ausschusssitzung nicht gefolgt.
DIE LINKE bekennt sich dazu, mit der Vorlage rechtsgültiger Richtlinien für die Sportförderung und unter Beachtung oben genannter Punkte die Mittel für das Jahr 2009 freizugeben.“