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29. Juni 2016

Landesregierung darf die Stadt Wettin-Löbejün beim Fährbetrieb nicht allein lassen

Zu den aktuellen Pressemeldungen, die den Weiterbetrieb der Fähren in Rothenburg, Wettin-Löbejün und Brachwitz in Gefahr sehen, erklärt Hendrik Lange, Mitglied im Arbeitskreis „Wirtschaft, Wissenschaft und Landesentwickung“ der Fraktion:

„Der Weiterbetrieb der drei genannten Fähren hat für die Fraktion DIE LINKE oberste Priorität. Wir appellieren daher an den Stadtrat, sich in der morgigen Stadtratssitzung auf eine vernünftige Übergangslösung zu einigen.

Dennoch sehen wir hier auch die Landesregierung in der Verantwortung. Die Fähren in Rothenburg, Wettin-Löbejün und Brachwitz sind wichtige Verkehrsknoten bzw. Verbindungen für den regionalen und überregionalen Verkehr und den touristischen Radverkehr in und um Halle und den nördlichen Saalekreis. Nicht zuletzt hat die Fähre in Wettin-Löbejün für den Schülerverkehr eine große Bedeutung.

Wir fordern daher die Landesregierung und vor allem den zuständigen Minister Herrn Webel auf, sich stärker für den Erhalt des Fährbetriebs zu engagieren und in diesen Prozess moderierend einzugreifen. Wichtig ist jetzt, die Stadt Wettin-Löbejün bei der Finanzierung der Landrevision der Fähre (vergleichbar mit einer TÜV-Abnahme) und deren Betrieb nicht alleine zu lassen und stärker zu unterstützen. Möglich wäre auch, dass die umliegenden Gemeinden und der Saalekreis durch eine Trägerschaft in einem kommunalen Verbund mehr Verantwortung für den Erhalt und den Weiterbetrieb der Fähren übernehmen.“


Magdeburg, 29. Juni 2016