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8. März 2018

Rücktritt Poggenburgs ist weder Anlass zur Freude noch zur Hoffnung - Inhaltliche Distanzierung bleibt Fehlanzeige

Zum angekündigten Rücktritt des AfD-Fraktionsvorsitzenden erklärt die innenpolitische Sprecherin Henriette Quade:

"Den Rücktritt von André Poggenburg kann man begrüßend zur Kenntnis nehmen, gleichwohl besteht weder Anlass zur Freude noch zur Hoffnung, dass die AfD-Fraktion nun einen anderen inhaltlichen Kurs einschlägt. Auf einen, der von ‚Kameltreibern‘ redet und den ‚Volkskörper reinigen‘ will, folgt womöglich ein Mitglied der Patriotischen Plattform und jemand der dazu anregte, an Moscheen zu pinkeln. Selbst wenn es nicht der bereits mehrfach kolportierte Oliver Kirchner ist, der die Nachfolge Poggenburgs antritt – in der AfD-Fraktion kommt niemand dafür in Frage, deren rassistischen und nationalistischen Kurs zu korrigieren. Was die AfD-Fraktion aufführt, bleibt ein internes Machtspiel. Genauso wie die inhaltliche Distanzierung von Poggenburgs Verbalausfällen Fehlanzeige bleibt."


Magdeburg, 8. März 2018