„Der Groschen fällt langsam, aber er fällt. Seit mehr als 10 Jahren fordern wir Linken, statt der Transitautobahn A 14 durch die Altmark die vorhandenen Bundesstraßen dreispurig auszubauen und so etwas für eine tatsächliche verkehrliche Erschließung der Altmark zu tun. Erst, wenn das Geld knapp wird, fängt auch der Verkehrsminister an, die vierspurig als Schnellstraße ausgebaute B 189 als Alternative für eine teure, neue Autobahn zu sehen.
Die erwogene Sparvariante, zur Kostenminimierung weniger Anschlussstellen zu bauen, widerspricht dem Versprechen, die Altmark verkehrstechnisch so zu erschließen, dass sie interessanter würde für Industrieansiedelungen.
Dem Kollegen Stadelmann ist nur beizupflichten, wenn er positive Effekte einer Verlängerung der A14 nach Norden in Abrede stellt und die Autobahn nur noch als Transitstrecke zur schnellen Querung durch Sachsen-Anhalt sieht.
Der Straßenausbau statt einer zusätzlichen Autobahn wäre auch ein wünschenswerter Beitrag zum Umweltschutz.”